Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute im Main-Kinzig-Kreis trauert um Klaus Berg

Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute im Main-Kinzig-Kreis trauert um Klaus Berg

Main-Kinzig (bs). Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute ist tief betroffen über den Tod von Klaus Berg, der vor wenigen Tagen viel zu früh im Alter von 69 Jahren verstarb.

Der Verein mit dem markanten Symbol, dem „Roter Apfel mit dem Grünen Pfeil“, wurde 1997 gegründet. Die Idee war Mitte der neunziger Jahre, eine Vernetzung der noch bestehenden Streuobstgebiete langfristig zu sichern. Klaus Berg war an der Erarbeitung der Routen maßgeblich beteiligt und hob mit einigen Mitstreitern den Verein für den Main-Kinzig-Kreis aus der Taufe. Berg hatte damals gesehen, dass sich ein breites Interesse an dieser historischen Landnutzung, das weit über die Fachkreise hinausging, entwickelte. In diesem Zuge wurden in unserer Region auch umfangreiche Sanierungen an den Beständen durchgeführt.
Die Verbindung dieser Landschaftselemente mit dem Gedanken, dies dem Wanderer und Radfahrer näher zu bringen, war die Idee die hinter der Vereinsgründung steckte. Er betonte immer wieder, dass ein dauerhafter Erhalt dieser Lebensräume nur durch ein Bewusstsein dafür letztendlich auch durch die Nutzung der Bestände erreicht wird.

Deshalb war es für ihn naheliegend, ein Marketinginstrument zu schaffen, mit dem Ökonomie und Ökologie miteinander verbunden werden. Somit wurde die Idee der Apfelwein- und Obstwiesenroute geboren. Das umfangreiche Kartenwerk wurde maßgeblich von ihm bearbeitet und Initiiert. „Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute ist Klaus Berg immer für diese Pionierarbeit zur Dankbarkeit verpflichtet und wird sein Andenken in Ehren halten“, so deren Vorsitzender Michael Göllner.

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