Schnelle und unbürokratische Hilfe für Opfer und Angehörige des Terroranschlags in Hanau

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Opfer und Angehörige des Terroranschlags in Hanau

Main-Kinzig (MKK/jkm). Nach der rassistischen Gewalttat in Hanau, die großes Entsetzen und Trauer hervorgerufen hat, bleiben viele Fragen – wie geht es weiter mit den Menschen, die verletzt wurden oder die ihre Angehörigen verloren haben? Welche konkreten Hilfen benötigen sie jetzt? Der Main-Kinzig-Kreis richtet deshalb zusätzlich zu den Hilfsangeboten der Stadt Hanau eine Opfer- und Angehörigenhilfe ein. Das haben Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann entschieden.

„Wir werden schnell und unbürokratisch helfen“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler bei einem Amtsleitertreffen im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen. Ansprechpartnerin und Koordinatorin für die Opfer- und Angehörigenhilfe ist Iris Hurrlein, Leiterin des Amtes für Soziale Förderung und Teilhabe. Susanne Simmler sprach allen Ehrenamtlichen, die den Opfern und Angehörigen in dieser schweren Zeit beistehen, ihren Dank aus. Sie sollen nun durch Fachkräfte dabei unterstützt werden. Seitens des Main-Kinzig-Kreises soll deshalb ermittelt werden, welche Hilfe oder Unterstützung die Familien benötigen, um ihren unmittelbaren Alltag bewältigen zu können. „Unser Ziel ist es, schnell und unbürokratisch Hilfe zu gewähren, auch wenn es dafür kein Formular gibt“, erklärte Simmler. Dabei ist ein enger Austausch mit der Stadt Hanau und den beiden Opferbeauftragten Dr. Maria Haas-Weber und Dr. Silke Hoffmann-Bär sowie dem Angehörigenkoordinator Robert Erkan geplant. Iris Hurrlein hat bereits an ersten Treffen teilgenommen, damit noch offene Fragen schnell geklärt werden können.

Das Themenfeld reicht von der Klärung von Bestattungsfragen bis hin zur Unterstützung der trauernden Angehörigen – finanziell und bei der Bewältigung des Trauerprozesses. „Wir möchten die Betroffenen in dieser schweren Zeit nicht allein lassen“, sagte Susanne Simmler.

Iris Hurrlein ist unter Telefon (06051) 8548047 und ab Dienstag, 25. Februar, auch über die Mobilfunknummer (0160) 3868108 erreichbar sowie per E-Mail unter Iris.Hurrlein@MKK.de.

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