Bündnis aus politischen Jugendorganisationen übernimmt Fahrdienst für die Tafel Gelnhausen

Bündnis aus politischen Jugendorganisationen übernimmt Fahrdienst für die Tafel Gelnhausen

Gelnhausen (SPD/jf). Kurz nachdem vor drei Wochen erste Aufenthaltsbeschränkungen beschlossen wurden, gründete sich im Main-Kinzig-Kreis ein Bündnis aus engagierten Jugendlichen, um im gesamten Main-Kinzig-Kreis Hilfe für Betroffene der Risikogruppe zu koordinieren. Ursprünglich von Jusos, Grüner Jugend, Junger Union, Junger Liberale und der Partei „Die Partei“ initiiert, wuchs die Gruppe schnell auf 70 Personen an.

Oft koordiniert die Gruppe Anfragen von einzelnen Haushalten, die Unterstützung beim Einkauf von Lebensmitteln oder beim Besorgen von Medikamenten benötigen. Mittlerweile übernimmt die Gruppe auch im größeren Stil regelmäßige Ausfahrten für die Tafel Gelnhausen, dessen ehrenamtliche Mitarbeiter/innen größtenteils selbst der Risikogruppe angehören und somit keinen Dienst mehr leisten könne. „Auch diesen Dienstag haben wir wieder über 50 Haushalte beliefern können. In diesen Zeiten Hilfe zu leisten und zu sehen wie Generationen füreinander da sind, ist ein tolles Gefühl“, so Lennard Oehl, der für das Bündnis die Hilfsaktion bei der Tafel organisierte. Auch für die kommenden Wochen kündigten die Jugendlichen ihre Unterstützung an. „Die Jugendlichen helfen uns, in dieser schweren Zeit die Not unserer Kunden zu lindern“, bedankte sich Harald Geib, Geschäftsführer der Gelnhäuser Tafel. „Vielen Kunden wurde Ende des Monats das Geld knapp und so haben wir ihnen gemeinsam geholfen, die "Ebbe" im Geldbeutel zu entlasten.“ Auch andere Gruppen helfen der Tafel an anderen Wochentage beim Ausfahren, sodass der Betrieb zumindest teilweise gewährleistet werden kann.

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