Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Menschen, die täglich für Kinder und Familien in der Region arbeiten, sollen sich nicht nur innerhalb ihrer eigenen Einrichtung begegnen.
- Menschen sollen miteinander ins Gespräch kommen, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung erfahren, Wissen und Erfahrungen über Einrichtungsgrenzen hinweg teilen und gemeinsam die Attraktivität pädagogischer Berufe sichtbar machen.
Zukunftsnetzwerk Kita startet mit gelungenem Begegnungsabend – Kreissparkasse und Bürgermeister Gogel unterstützen die junge Initiative
Freigericht (DB/als). Was mit einer einfachen Idee begonnen hat, nimmt Gestalt an: Menschen, die täglich für Kinder und Familien in der Region arbeiten, sollen sich nicht nur innerhalb ihrer eigenen Einrichtung begegnen. Sie sollen sich kennenlernen, austauschen, voneinander profitieren – und gemeinsam erleben, wie viel entstehen kann, wenn Kita über Einrichtungs- und Trägergrenzen hinweg gedacht wird.
Genau dafür haben die sechs katholischen Kindertagesstätten St. Peter und Paul am Buchberg in Freigericht, Rodenbach und Langenselbold das Zukunftsnetzwerk Kita ins Leben gerufen. Die Initiative versteht sich ausdrücklich nicht als neuer Verband oder zusätzliche Organisation. Sie schafft vielmehr einen gemeinsamen Rahmen für wenige, bewusst gesetzte Begegnungen und Aktivitäten im Jahr.
Wie gut dieser Ansatz funktionieren kann, zeigte bereits die erste Veranstaltung:
Zum Kita Afterwork im Somborner Pfarrgarten waren rund 150 Erzieherinnen, Erzieher und pädagogische Fachkräfte eingeladen – ausdrücklich auch Mitarbeitende anderer Träger und kommunaler Einrichtungen. Bei Musik, Essen und Getränken stand nicht der nächste Fachvortrag auf dem Programm, sondern etwas, das im anspruchsvollen Kita-Alltag häufig zu kurz kommt: Zeit füreinander.
Hinter dem Zukunftsnetzwerk steht dabei ein sehr konkreter Gedanke. Fachkräftemangel, steigende Anforderungen und hohe Arbeitsbelastung gehören zur Realität vieler Einrichtungen. Das Netzwerk möchte diese Probleme nicht kleinreden – aber den Blick bewusst erweitern. Kita-Arbeit besteht ebenso aus Professionalität, Kreativität, Gemeinschaft, Verantwortung und vielen positiven Erfahrungen. Genau diese Ressourcen sollen sichtbar und miteinander verbunden werden.
Dafür stehen die vier Handlungsfelder Begegnen, Stärken, Entwickeln und Gewinnen.
Menschen sollen miteinander ins Gespräch kommen, Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung erfahren, Wissen und Erfahrungen über Einrichtungsgrenzen hinweg teilen und gemeinsam die Attraktivität pädagogischer Berufe sichtbar machen. Die Initiative richtet sich ausdrücklich an Menschen im gesamten regionalen Kita-Umfeld, unabhängig von Träger oder Einrichtung. (St. Peter und Paul Kitas)
Umso mehr freuen sich die Initiatorinnen und Initiatoren, dass das junge Netzwerk bereits Unterstützung aus der Region erfährt. Mit Ole Schön von der Kreissparkasse Gelnhausen und Freigerichts Bürgermeister Waldemar Gogel gewinnt die Initiative zwei Unterstützer, die das Anliegen des Zukunftsnetzwerks begleiten.
Für die Verantwortlichen ist das ein wichtiges Signal:
Gute Kinderbetreuung ist keine Aufgabe einzelner Einrichtungen. Sie ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die davon lebt, dass Menschen, Institutionen, Kommunen und Unternehmen miteinander in Verbindung kommen.
Das Zukunftsnetzwerk will deshalb bewusst klein und praktisch beginnen, Erfahrungen sammeln und daraus weitere Formate entwickeln. Begegnungsabende, gemeinsamer fachlicher Austausch, Fortbildungsangebote und Aktivitäten zur Gewinnung neuer pädagogischer Fachkräfte können künftig unter diesem gemeinsamen Dach stattfinden.
Der erste Abend hat gezeigt, dass der Wunsch nach Austausch vorhanden ist. Nun soll daraus Schritt für Schritt ein Netzwerk entstehen, das trägt.





