Biebergemünd bleibt Fairtrade-Gemeinde

Biebergemünd bleibt Fairtrade-Gemeinde

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  • „Er funktioniert nur, wenn viele mitmachen – im Einzelhandel und in der Gastronomie, in Schulen und Kindertagesstätten, in Kirchen und Vereinen und natürlich durch Menschen, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen.
  • Damit wird bestätigt, dass das Engagement für fairen Handel in der Gemeinde kontinuierlich fortgeführt wird und die Voraussetzungen für die Auszeichnung weiterhin erfüllt sind.

Erfolgreiche Re-Zertifizierung – Engagement für fairen Handel wird fortgesetzt – Titel wurde erfolgreich erneuert.

Biebergemünd (BBGMD/vs). Biebergemünd darf sich weiterhin offiziell „Fairtrade-Gemeinde“ nennen. Zwei Jahre nach der erstmaligen Auszeichnung im Jahr 2024 wurde der Titel nun erfolgreich erneuert. Damit wird bestätigt, dass das Engagement für fairen Handel in der Gemeinde kontinuierlich fortgeführt wird und die Voraussetzungen für die Auszeichnung weiterhin erfüllt sind.

Die erfolgreiche Re-Zertifizierung wurde im Rahmen der Afterwork-Veranstaltung im September gemeinsam mit der Fairtrade-Steuerungsgruppe gefeiert werden.

„Wir haben uns 2024 sehr über die erstmalige Auszeichnung …

… als Fairtrade-Gemeinde gefreut. Noch wichtiger ist für mich aber, dass der Titel keine Momentaufnahme geblieben ist. Die erfolgreiche Re-Zertifizierung zeigt, dass der Fairtrade-Gedanke in Biebergemünd weiterhin von vielen Menschen und Institutionen mitgetragen und mit Leben gefüllt wird“, freut sich Bürgermeister Matthias Schmitt.

Für die Verlängerung des Titels musste die Gemeinde erneut nachweisen, dass die fünf grundlegenden Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt werden. Dazu gehört zunächst die Unterstützung des fairen Handels durch die Kommune selbst. Bei öffentlichen Sitzungen und offiziellen Terminen werden fair gehandelte Produkte eingesetzt. Ein weiterer wesentlicher Baustein ist die örtliche Steuerungsgruppe. In ihr wirken Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zusammen und koordinieren die Aktivitäten rund um den fairen Handel.

Darüber hinaus muss fairer Handel auch außerhalb des Rathauses sichtbar sein.

So werden in örtlichen Einzelhandelsgeschäften und gastronomischen Betrieben fair gehandelte Produkte angeboten. Ebenso gehören Schulen, Vereine, Kirchen und weitere gesellschaftliche Akteure zum Netzwerk: Dort werden Fairtrade-Produkte eingesetzt und Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel umgesetzt. Zum Gesamtpaket gehört schließlich auch eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit, mit der auf den fairen Handel und entsprechende Aktivitäten vor Ort aufmerksam gemacht wird.

„Gerade diese unterschiedlichen Voraussetzungen zeigen, dass man den Titel Fairtrade-Gemeinde nicht einfach nur an das Rathaus hängen kann“, betont Bürgermeister Schmitt. „Er funktioniert nur, wenn viele mitmachen – im Einzelhandel und in der Gastronomie, in Schulen und Kindertagesstätten, in Kirchen und Vereinen und natürlich durch Menschen, die sich ehrenamtlich dafür einsetzen.“

Ein besonderer Dank des Bürgermeisters gilt der Fairtrade-Steuerungsgruppe:

Anette Riesbeck, Edith Rieger, Brigitte Jackel, Jutta Sextro, Leo Wagner, Martina Glaab sowie Valentin Schäfer und Tamara Schmitt begleiten und koordinieren das Thema mit großem ehrenamtlichem Engagement.

„Hinter einer solchen Re-Zertifizierung steckt Arbeit, die nach außen häufig gar nicht sichtbar ist. Unsere Steuerungsgruppe hält das Thema präsent, bringt Menschen zusammen, entwickelt Ideen und sorgt dafür, dass aus dem Titel auch konkretes Engagement entsteht. Dafür danke ich allen Mitgliedern sehr herzlich“, so Schmitt.

Der faire Handel hat in Biebergemünd dabei eine deutlich längere Tradition …

… als die offizielle Zertifizierung. Bereits seit Jahrzehnten engagieren sich Menschen vor Ort für fair gehandelte Produkte und gerechtere Handelsbedingungen. Mit der erstmaligen Auszeichnung als Fairtrade-Gemeinde im Jahr 2024 erhielt dieses Engagement schließlich auch einen offiziellen Rahmen. Die erneute Zertifizierung versteht die Gemeinde deshalb nicht als Schlusspunkt, sondern als Ansporn, den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortzusetzen.

Zum Bild: Biebergemünd bleibt Fairtrade-Gemeinde: Bürgermeister Matthias Schmitt freut sich gemeinsam mit den Mitgliedern der Fairtrade-Steuerungsgruppe über die erfolgreiche Re-Zertifizierung.