Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Anschaulich erläuterte der Förster, welche Anpassungsmaßnahmen und welcher Waldumbau notwendig sind und wie sich der Bad Orber Wald in den kommenden Jahrzehnten verändern wird.
- Der Wald ist dafür ein hervorragendes Beispiel, auch weil er uns alle betrifft und viele unterschiedliche Aspekte miteinander verbindet“, so Kertel.
VDK Bad Orb und „Bad Orber Stadtgespräche“– Der Wald im Fokus
Bad Orb (BOS/mk). Mehr als 50 interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger folgten der Einladung zu einem gemeinsamen Waldbegang im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bad Orber Stadtgespräche“ und des VdK Ortsverbandes. Unter fachkundiger Begleitung des Försters Florin Federspieler führte der mehr als zweistündige Rundgang durch den Stadtwald. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Funktionen des Waldes, die Auswirkungen des Klimawandels sowie die Herausforderungen und Perspektiven für seine zukünftige Entwicklung.

Am Treffpunkt „Parkplatz Friesenheiligen“ …
… begrüßte Initiator Michael Kertel gemeinsam mit Gabriele Jockel vom VdK OV Bad Orb die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Kertel erläuterte, dass die „Bad Orber Stadtgespräche“ gesellschaftliche, soziale und historische Themen aufgreifen und Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen möchten.
„Wir wollen Themen aufgreifen, die unsere Stadt und die Menschen beschäftigen. Dabei geht es uns nicht nur um Informationen, sondern vor allem um Begegnung, Austausch und das gemeinsame Gespräch. Der Wald ist dafür ein hervorragendes Beispiel, auch weil er uns alle betrifft und viele unterschiedliche Aspekte miteinander verbindet“, so Kertel.
Besonders erfreut zeigten sich Jockel und Kertel …
… über die Teilnahme verschiedener Vertreter der Politik und weiterer gesellschaftlicher Gruppen. Unter den Gästen waren unter anderem Landtagsabgeordneter Michael Reul (CDU), CDU-Stadtverordneter Heinz Josef Prehler, Volker Lechthaler, Stadtverordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sowie Ralf Weisbecker vom Hegering Bad Orb. Auch zahlreiche Mitglieder des VdK OV Bad Orb nahmen teil.
Förster Florin Federspieler gab zunächst einen Einblick in die historische Entwicklung des Bad Orber Waldes. Er erläuterte die Bedeutung der Holznutzung und der heutigen Waldbewirtschaftung. Anschließend stellte er die vielfältigen Funktionen des Waldes als Wirtschaftsfaktor, Lebensraum und wichtigen Bestandteil des lokalen und regionalen Klimas dar. Auch die Wechselwirkungen zwischen Wald und Wild wurden thematisiert.
Auf dem Weg Richtung „Hartmannsheiligen“ …
… ging Federspieler anschließend auf konkrete Anpflanzungsmaßnahmen, Bepflanzungsgatter und die Folgen des Klimawandels ein. Trockenheit und veränderte Niederschlagsmengen stellen auch den Bad Orber Wald vor große Herausforderungen. Anschaulich erläuterte der Förster, welche Anpassungsmaßnahmen und welcher Waldumbau notwendig sind und wie sich der Bad Orber Wald in den kommenden Jahrzehnten verändern wird.
Der rund 2.280 Hektar große Bad Orber Stadtwald im Naturpark Spessart ist weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor. Der Waldbegang machte deutlich, wie vielfältig seine Funktionen sind und welche Herausforderungen auf Forstwirtschaft, Politik und Gesellschaft zukommen.
Während des Rundgangs beantwortete Federspieler …
… zahlreiche Fragen. Ebenso entstanden unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Gespräche und Diskussionen. So wurden zahlreiche neue und interessante Informationen vermittelt.
Michael Kertel und Gabriele Jockel zogen anschließend eine sehr positive Bilanz:
„Wir freuen uns über die große Resonanz. Der Wald ist ein wichtiger Bestandteil von Bad Orb. Er gehört zur Identität unserer Stadt. Mehr als 50 Menschen haben sind heute zusammengekommen, haben sich informiert und miteinander gesprochen. Unser besonderer Dank gilt besonders Florin Federspieler für seine Zeit, seine Fachkenntnis und die anschaulichen Erläuterungen. Wir freuen uns, dass Bad Orb einen so kompetenten und leidenschaftlich engagierten Förster hat. Ebenso danken wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den Waldbegang durch ihr Interesse, ihre Fragen und ihre Gespräche zu einer gelungenen Veranstaltung gemacht haben.“





