Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Beim Saisonfinale in zwei Wochen in Frankfurt bietet sich dem jungen Team die Chance, das erfolgreiche erste Jahr in der 2.
- In zwei Wochen steht das Finale in Hannover am Maschsee an.
Saisonbestleistung für Team II – Orber Mannschaft belegt mit 48 Punkten den siebten Rang vor den Mannschaften aus Freiburg und Köln.
Bad Orb / Immenstadt / Viernheim (TBO/ak). Der vierte Wettkampf der ersten Triathlon-Bundesliga im Allgäu begann für die Athletinnen von Team SYNERGY mit bangen Minuten. Heftige Windböen und Regengüsse machten einen regulären Start in Immenstadt am Alpsee zunächst unmöglich. Das Frauenrennen wurde verschoben und die ursprünglich geplante Strecke schließlich auf etwa die Hälfte verkürzt.

„Wir mussten sehr lange in unserem Appartement warten und waren unsicher, ob das Rennen überhaupt stattfinden kann. Umso glücklicher sind wir, dass die Deutsche Triathlon Union den Wettkampf nicht abgesagt hat“, erklärte Alice Riebler.
Sportlich richteten sich die Augen vor allem …
… auf die ungarische Nationalkaderathletin Romina Nádas. Nach 495 Metern Schwimmen stieg sie mit der zweiten Gruppe aus dem Wasser. Und schon wenige Sekunden nach ihr stieg völlig überraschend Teamkameradin Hanna Foltyniewicz aus dem Alpsee.
Bereits am ersten Anstieg setzte die Polin ein deutliches Ausrufezeichen. Mutig übernahm sie die Führung in einer großen, 15 Fahrerinnen starken Radgruppe und zog das Tempo am Berg so stark an, dass zunächst keine Konkurrentin folgen konnte. Auf den schnellen Abfahrten schloss sich die Gruppe allerdings wieder zusammen.
Nádas erreichte die zweite Wechselzone nach zwei Radrunden …
… auf Position 16 und ging zunächst vor ihrer Teamkollegin auf die anspruchsvolle Laufstrecke. Am berüchtigten und extrem steilen Kuhsteig kam es dann zur großen Überraschung: Foltyniewicz überholte Nádas und arbeitete sich mit einer herausragenden Laufleistung immer weiter nach vorne.
Im Ziel belegte der jüngste Neuzugang im Team einen starken zwölften Platz – unmittelbar hinter der ehemaligen Junioren-Weltmeisterin Jule Behrens. Nádas folgte nur zwei Positionen später auf Rang 14. Damit war der Grundstein für ein mögliches Spitzenergebnis in der Mannschaftswertung gelegt.
Doch Alice Riebler erwischte ausgerechnet an diesem Tag …
… einen rabenschwarzen Wettkampf und kam nicht über Rang 45 hinaus. Zusätzlich musste das Team kurzfristig auf Theresa Moser verzichten, die sich unmittelbar vor dem Rennen krankheitsbedingt abmeldete. In der Endabrechnung blieb der neunte Tagesrang.
„Natürlich sind wir ein enttäuscht. Für Alice ist es normalerweise kein Problem, unter die besten 25 zu kommen. Dann hätten wir hier im Allgäu den vierten Platz erreicht und uns auch in der Gesamttabelle auf Rang vier vorgeschoben. Das ist wirklich bitter“, sagte Nádas nach dem Rennen.
Foltyniewicz ließ sich ihre Freude über ihre herausragende Leistung dagegen nicht nehmen. Die Psychologiestudentin zeigte sich nicht nur vom anspruchsvollen Wettkampf, sondern auch von der beeindruckenden Landschaft im Allgäu begeistert.
In zwei Wochen steht das Finale in Hannover am Maschsee an.
Die Bad Orber Mannschaft belegt mit 48 Punkten den siebten Rang vor den Mannschaften aus Freiburg und Köln. Den Tagessieg holte die Mannschaft aus Viernheim/Saar vor Hagen und Lüneburg.
Team II erzielt in Viernheim Saisonbestleistung
Rund 400 Kilometer weiter nördlich sorgte die zweite Mannschaft in Viernheim für die positive Nachricht des Tages. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Ellie Glienecke erreichten Kamila Zabusova, Verena Schäfer und Amelie Hanf gemeinsam einen hervorragenden siebten Platz.
Damit feierte das Trio das bislang beste Mannschaftsergebnis in der zweiten Triathlon-Bundesliga.
„Es hat richtig viel Spaß gemacht, gemeinsam über die drei Strecken zu jagen“, freute sich Kamila Zabusova nach ihrem ersten Teamrennen in Viernheim.
Nach vier Wettkämpfen belegt die zweite Mannschaft …
… nun den zwölften Tabellenplatz. Beim Saisonfinale in zwei Wochen in Frankfurt bietet sich dem jungen Team die Chance, das erfolgreiche erste Jahr in der 2. Bundesliga mit einem weiteren starken Ergebnis abzuschließen.
Zu den Bildern: Fotos von Petko Beier





