Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Arne Gieler studierte von 1982 bis 1987 an der Fachhochschule in Frankfurt Architektur und von 1988 bis 1990 schloss er ein Aufbaustudium im Bereich Energietechnik an der Gesamthochschule in Kassel ab.
- Nach fast 18 Jahren beim Main-Kinzig-Kreis wurde Architekt Arne Gieler aus Schlüchtern in den Ruhestand verabschiedet, nachdem er ein paar Mal den Eintritt in den Ruhestand „herausgezögert“ hatte, was für den Main-Kinzig-Kreis ein echter Glücksfall gewesen sei, sagte Thorsten Stolz.
Landrat Thorsten Stolz verabschiedete Astrid Janowitz, Friedhelm Duch und Arne Gieler in den wohlverdienten Ruhestand.
Main-Kinzig / Gelnhausen (MKK/jkm). Um drei Verabschiedungen von langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung in den Ruhestand ging es während einer kleinen Feier im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen. „Sie alle eint, dass sie sich an ganz unterschiedlichen Stellen für junge Menschen eingebracht und Verantwortung übernommen haben“, sagte Landrat Thorsten Stolz.
Er bedankte sich bei Astrid Janowitz, Friedhelm Duch und Arne Gieler für deren großes Engagement und wünschte ihnen für den bevorstehenden Ruhestand viel Lebensfreude und vor allem Gesundheit. „Sie können mit der Gewissheit zurückblicken, dass Ihre Tätigkeit sinnvoll war und vielen jungen Menschen geholfen hat“, stellte der Landrat fest.
Nach fast 46 Jahren im öffentlichen Dienst …
… wurde Astrid Janowitz aus Hanau in den Ruhestand verabschiedet. Sie war zuletzt im Sachgebiet kinder- und jugendärztlicher Dienst beschäftigt. Astrid Janowitz ist ein „Urgestein“ des Main-Kinzig-Kreises, denn sie begann ihre berufliche Laufbahn 1980 mit einer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Kreis. Später wurde sie im Jugendamt eingesetzt, wo sie bis 1990 blieb, unterbrochen von einer einjährigen Phase, in der sie sich ihrer Familie widmete. Sie war von 1990 bis 1993 im Gesundheitsamt in Hanau tätig.
Es folgte eine dreijährige Elternzeitphase.
In diesem Zeitraum war sie für ein knappes Jahr weiterhin im Gesundheitsamt tätig. Sie wechselte 1996 zum kinder- und jugendärztlichen Dienst nach Hanau und wurde 2005 für dasselbe Fachgebiet zum Gesundheitsamt Gelnhausen versetzt – im Zuge der Zentralisierung der Kreisverwaltung. „In dieser Zeit hat sie für tausende Kinder Untersuchungen vorbereitet und begleitet, die dazu da sind, gleiche Chancen für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen und bei Bedarf notwendige Maßnahmen einzuleiten“, so Landrat Stolz.
Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde …
… Friedhelm Duch aus Maintal, der in der Stabstelle Schulentwicklung und Ganztag beschäftigt war. Bevor er 2008 beim Main-Kinzig-Kreis als Leiter der Stabstelle Jugendhilfeplanung begann, studierte Friedhelm Duch in Frankfurt an der Universität. Zunächst begann er ein Studium der Chemie, wechselte dann jedoch zum Fachbereich Soziologie und Politologie. An der Fachhochschule Frankfurt studierte er von 1997 bis 2001 Sozialpädagogik und nahm von 2003 bis 2007 ein berufsbegleitendes Studium „Public Management“ auf.
Parallel zum Studium arbeitete er von 1981 bis 1989 als kaufmännischer Mitarbeiter bei der Firma Andreae-Noris-Zahn AG in Frankfurt. Von 1989 bis 1996 widmete sich Friedhelm Duch seiner Familie. Er fing 1996 ein Vorpraktikum in der Kindertagesstätte Eichendorffstraße in Maintal an. Sein Anerkennungsjahr als staatlich anerkannter Diplom-Sozialpädagoge absolvierte er von 2001 bis 2002 bei der Stadtverwaltung in Maintal, wo er von 2002 bis 2007 als Sozialpädagoge tätig war. Er wechselte schließlich für ein Jahr zum Eigenbetrieb „Kitas“ der Stadt Hanau und kam dann zum Main-Kinzig-Kreis.
Ab 2011 war Friedhelm Duch …
… persönlicher Referent des damaligen Kreisbeigeordneten Matthias Zach. „Hier konnte er sein besonderes Fachwissen einbringen. Friedhelm Duch hat sich in seiner Zeit beim Main-Kinzig-Kreis sehr für die Einführung von Ganztagsbetreuungsangeboten eingebracht, was eine besondere Herausforderung war“, so der Landrat. 2018 wechselte er ins Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung und Zentrale Dienste in Gelnhausen und übernahm bis 2020 mit einem 50-prozentigen Stellenanteil Aufgaben für das Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Main-Kinzig.
Nach fast 18 Jahren beim Main-Kinzig-Kreis wurde Architekt Arne Gieler aus Schlüchtern in den Ruhestand verabschiedet, nachdem er ein paar Mal den Eintritt in den Ruhestand „herausgezögert“ hatte, was für den Main-Kinzig-Kreis ein echter Glücksfall gewesen sei, sagte Thorsten Stolz. Arne Gieler studierte von 1982 bis 1987 an der Fachhochschule in Frankfurt Architektur und von 1988 bis 1990 schloss er ein Aufbaustudium im Bereich Energietechnik an der Gesamthochschule in Kassel ab. In den Jahren von 1988 bis 2008 war er zunächst beim Architekturbüro Steffen und Peter in Frankfurt tätig, dann beim Architekturbüro Wolf & Trageser in Bad Soden-Salmünster und arbeitete als selbständiger Architekt und in freier Mitarbeit.
Seit 2008 war er beim Main-Kinzig-Kreis …
… im Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung und Zentrale Dienste in der Abteilung „Baumanagement“ in Gelnhausen tätig. „Arne Gieler hat in diesen Jahren große Verantwortung übernommen für die bauliche und technische Weiterentwicklung unserer 100 Schulstandorte. Gerade in den zurückliegenden Jahren haben wir in diesem Bereich eine hohe Schlagzahl mit Investitionen in Millionenhöhe“, erklärte Thorsten Stolz.
Worte des Dankes und der Anerkennung sprachen außerdem Jan Jakobi (Leiter des Amtes für Personal, Planung und Organisation), Nicole Dein (interne Gleichstellungsbeauftragte) und Stefanie Reuther (Personalrat).
Zum Bild, von links: Landrat Thorsten Stolz, Arne Gieler, Nicole Dein (interne Gleichstellungsbeauftragte), Astrid Janowitz, Jan Jakobi (Leiter des Amtes für Personal, Planung und Organisation), Friedhelm Duch und Stefanie Reuther (Personalrat).






