Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Die Wanderausstellung „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“ macht die Lebenswege von Frauen sichtbar, die als Pionierinnen den Zugang zu den juristischen Berufen erkämpften – und deren Karrieren und Leben durch die nationalsozialistische Verfolgung jäh zerstört wurden.
- Die vom Deutschen Juristinnenbund initiierte Wanderausstellung porträtiert 17 Juristinnen stellvertretend für viele weitere jüdische oder von den Nationalsozialisten als jüdisch verfolgte Vertreterinnen der ersten Juristinnengeneration in Deutschland.
Wanderausstellung „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“ im Forum – jüdische Juristinnen im Nationalsozialismus.
Gelnhausen / Main-Kinzig (ez). Hinter jedem Namen steht ein Schicksal: Die Wanderausstellung „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“ macht die Lebenswege von Frauen sichtbar, die als Pionierinnen den Zugang zu den juristischen Berufen erkämpften – und deren Karrieren und Leben durch die nationalsozialistische Verfolgung jäh zerstört wurden. Vom 7. bis 27. August ist sie in Gelnhausen im Main-Kinzig-Forum zu sehen.
Pionierinnen des Rechts – entrechtet, vertrieben, ermordet
Der Förderverein Rabbinerhaus Gelnhausen e. V. und der Arbeitskreis Jüdisches Leben/Stolpersteine Bad Orb laden in Kooperation mit dem Main-Kinzig-Kreis zur Ausstellung ein.
Die vom Deutschen Juristinnenbund initiierte Wanderausstellung porträtiert 17 Juristinnen stellvertretend für viele weitere jüdische oder von den Nationalsozialisten als jüdisch verfolgte Vertreterinnen der ersten Juristinnengeneration in Deutschland. Sie erzählt von ihrem mutigen beruflichen Aufbruch, dokumentiert die schrittweise Öffnung der juristischen Berufe für Frauen und zeigt zugleich die dramatischen Folgen der nationalsozialistischen Machtübernahme: Berufsverbote, Entrechtung, Vertreibung, Exil und Ermordung.
Die Ausstellung verbindet historische Fakten
… mit persönlichen Biografien und macht deutlich, welche individuellen Lebenswege hinter den abstrakten Begriffen Ausgrenzung und Verfolgung stehen. Sie erinnert an Frauen, deren Leistungen lange Zeit in Vergessenheit geraten waren, und lädt dazu ein, sich mit Fragen von Recht, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen.
Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, die Ausstellung vom 7. bis einschließlich 27. August im Main-Kinzig-Forum zu besuchen; Vernissage: Freitag, 7. August, 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
- Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
- Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
- Freitag: 8 bis 13 Uhr






