Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Im Rahmen des Senioren-Programms lud die Stadt Wächtersbach, in Zusammenarbeit mit der Demenz-Beauftragten des Main-Kinzig-Kreises, Simone Grecki-Runde, und dem Bildungspartner Main-Kinzig GmbH, zu einem Vortrag über „Demenz und Prävention“ ein.
- Saal platzte aus den Nähten – der Vortrag von Yvonne Stephan in Wächtersbach stieß auf sehr großes Interesse.
Saal platzte aus den Nähten – der Vortrag von Yvonne Stephan in Wächtersbach stieß auf sehr großes Interesse.
Wächtersbach (WB/esh). Im Rahmen des Senioren-Programms lud die Stadt Wächtersbach, in Zusammenarbeit mit der Demenz-Beauftragten des Main-Kinzig-Kreises, Simone Grecki-Runde, und dem Bildungspartner Main-Kinzig GmbH, zu einem Vortrag über „Demenz und Prävention“ ein. Ein voll besetzter Saal zeigte das große Interesse am Vortrag von Yvonne Stephan vom Caritas-Verband, die umfassend und anschaulich über das Thema Demenz informierte.
Zu Beginn erläuterte sie die Anatomie …
… des Gehirns und ging anschließend auf die verschiedenen Formen von Demenz ein. Verständlich erklärte sie, welche Prozesse im Gehirn ablaufen, welche Zellen von den verschiedenen Demenzarten betroffen sind und wie sich gesunde von erkrankten Zellen unterscheiden. Ebenso schilderte sie, mit welchen Ausfällen bei den unterschiedlichen Demenzformen zu rechnen ist.
Risikofaktoren fehlende Kontakte, Bewegungsmangel und Stress
Ein besonderer Schwerpunkt ihres Vortrags lag auf den Risikofaktoren. Yvonne Stephan machte deutlich, dass unter anderem fehlende soziale Kontakte, Bewegungsmangel, Stress, unausgewogene Ernährung, unbehandelte Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte sowie Depressionen das Risiko erhöhen können, an Demenz zu erkranken.
Auch Alkohol, Rauchen, Drogenkonsum, schlechte Luftqualität und Schlafmangel, der Verlust von Hör- oder Sehvermögen könnten das Auftreten einer Demenzerkrankung begünstigen.
Gleichzeitig gab sie den Anwesenden …
… wichtige Impulse zur Vorbeugung: So könnten ein aktives Sozialleben, geistige Neugier, etwa durch das Erlernen neuer Sprachen oder eines Musikinstruments sowie regelmäßige Bewegung an der frischen Luft dem Auftreten einer Demenzerkrankung entgegenwirken. Ebenso betonte sie die Bedeutung einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und eines erholsamen Schlafs.
Während des Vortrags nutzten die zahlreichen Gäste immer wieder die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die von Yvonne Stephan kompetent und ausführlich beantwortet wurden.
Im Anschluss bestand zudem die Möglichkeit zum persönlichen Austausch …
… mit der Referentin sowie Frau Schmidt-Habermann, der Leiterin des Senioren-Büros der Stadt Wächtersbach. Die Besucher zeigten sich durchweg beeindruckt von dem informativen und hervorragend gestalteten Vortrag, der viele zum Nachdenken anregte und wertvolle Anregungen für den Alltag bot.

