Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Auf hurmorvolle Art verglich er damalige Abgaben und Regelungen mit der heutigen Zeit und nahm auch zum Teil die anwesenden Würdenträger (Bürgermeister von Biebergemünd, Pfarrer der katholischen Kirchen von Kasse und Wirtheim) aufs Korn.
- Die erste Zeitzeugin war die Fränkin Hodula (nach der Taufe dann Gundula), welche Herr Müller und dem Publikum lustige und wissenswerte Informationen über die Zeit bis zum elften Jahrhundert aus der Region des heutigen Wirtheims vermittelte.
SoW – der Chor „Sound of Wäddem (Gesangverein Einigkeit 1987 Wirtheim e.V.) hatte zur unterhaltsamen Reise in die Vergangenheit eingeladen.
Biebergemünd / Gelnhausen (SoW/mn). Am Sonntag, 22. März 2026, veranstaltete der Chor Sound of Wäddem (Gesangverein Einigkeit 1987 Wirtheim e.V.) die zweite Veranstaltung der Vortragsreihe zu 1050 Jahre Kassel – Wirtheim im Bürgertreff in Wirtheim (ehemaliges Feuerwehrhaus Wirtheim, Frankfurter Straße 50). Von 14 bis 15:30 Uhr konnten sich die Besucher im ersten Stock mit Kaffee und einer großen Auswahl (selbstgebackenen) Kuchens bei Mitgliedern des Sound of Wirtheim versorgen.
Ab 15:30 Uhr wurden den rund 60 Besuchern …
… zwei (restaurierte) Filme vom „Jubiläumsjahr 1.000 Jahre Kassel-Wirtheim“ (aus dem Jahr 1976) gezeigt. Die beiden Filme waren vom Heimatfilmer Martin Weigand aufgenommen worden: Einer beschäftigte sich mit der Prozession der beiden katholischen Gemeinden Kassel und Wirtheim, der andere mit dem Festumzug in Wirtheim. Auf dem Festumzug (hauptsächlich Wirtheim Frankfurter Straße) wurde von Vereinen (Schützenvereine, Chöre, Musikgruppen etc.) aus den Teilgemeinden Biebergemünds und befreundeter Nachbargemeinden die wichtigsten Elemente der bis dahin 1.000jährigen Wirtheimer Geschichte (seit der ersten Nennung in Dokumenten) auf Wägen und in Fußgruppen gezeigt.
Dazu gehörten Fraktionen von den Franken …
… des neunten Jahrhunderts bis zu Soldaten des zweiten Weltkriegs, aber auch verschiedene Gewerke (Schmieden, Spinnen, Bierbrauen, Besenbinden, Handel,Feuerwehr etc.) und Selbstversorgung der Bevölkerung (Ernten von Getreide, Dreschen von Getreide, Beerensammeln in den Wäldern, Wilderei etc.) in historischer Zeit. Auch eine Blaskappele aus Inzing in Tirol war anwesend. Die ursprünglich stummen Filme wurden von Alfons Link (SoW) mit jeweils passender Musik vertont.
Nach dem Zeigen der Filme …
… (ungefähr 16:30 Uhr) kamen noch zwei fiktive Zeitzeugen zu Wort. Moderiert wurde dieser Teil des Abend von Rudolf Müller (vom SoW), welcher die beiden Zeitzeugen mit kreativen Fragen löcherte. Die erste Zeitzeugin war die Fränkin Hodula (nach der Taufe dann Gundula), welche Herr Müller und dem Publikum lustige und wissenswerte Informationen über die Zeit bis zum elften Jahrhundert aus der Region des heutigen Wirtheims vermittelte.
Der zweite Zeitzeuge war der „Schultheiß von Wirtheim“,
… welcher über die politischen Ereignisse bis zum Jahr 1366 (Verleihung der Stadtrechte an Wirtheim) berichtete. Auf hurmorvolle Art verglich er damalige Abgaben und Regelungen mit der heutigen Zeit und nahm auch zum Teil die anwesenden Würdenträger (Bürgermeister von Biebergemünd, Pfarrer der katholischen Kirchen von Kasse und Wirtheim) aufs Korn.
Am Schluss bedankte sich Rudolf Müller …
… bei allen Beteiligten und wies u.A. auf den Vortrag „1050 Jahre Kassel-Wirtheim – Eine historische Reise“ am 7. Mai (7. 5. 2026; ebenfalls im Bürgertreff Wirtheim) hin, welcher die Geschichte von u.A. Wirtheim noch einmal genauer beleuchten wird. Das Publikum, darunter auch Mitglieder des Geschichtsvereins Biebergemünd, dankte den Verantwortlichen des SoW und den Zeitzeugen für Filmvorführung und Interviews mit lauten, begeisterten Applaus.
Zusätzlich können Interessierte die aktuellen Termine auf der Homepage des Geschichtsvereins Biebergemünd e.V. (https://www.geschichtsverein-biebergemuend.de/) und auf der Facebookseite des Geschichtsvereins Biebergemünd (https://www.facebook.com/profile.php?id=100092765314329) nachschauen.


