Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- „Das europäische Onshore-Geschäft von Ørsted hat eine solide Pipeline und ein solides Projektportfolio aufgebaut, und ich bin sehr zufrieden, dass wir mit CIP einen neuen Eigentümer für dieses Geschäft gefunden haben, da wir entschieden haben, uns auf Offshore-Wind in unseren europäischen Kernmärkten zu konzentrieren.
- Neben der Stärkung der Bilanz von Ørsted und dem Abschluss seines Veräußerungsprogramms trägt die Transaktion auch dazu bei, die strategische Priorisierung von Ørsted auf Offshore-Wind in seinen europäischen Kernmärkten umzusetzen, wo in den kommenden Jahren mit einer erheblichen Ausschreibungskapazität zu rechnen sei.
Ørsted unterzeichnet Vereinbarung mit CIP und schließt damit sein Programm zum Verkauf von Vermögenswerten „wie geplant“ ab.

Dänemark / Deutschland (Ø/alf). Ørsted, das weltweit führende Unternehmen im Bereich Offshore-Wind, hat mit Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) über dessen fünften Flagship Fund, Copenhagen Infrastructure V (CI V), eine Vereinbarung über die Veräußerung seines gesamten europäischen Onshore-Geschäfts unterzeichnet. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf 1,44 Mrd. EUR (10,7 Mrd. DKK) und wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein. Das teilt Ørsted am Dienstag in einer Pressemeldung mit.
Zusammen mit dem Veräußern von 50 Prozent des Offshore-Windparks Hornsea 3 und der Vereinbarung zur Veräußerung von 55 Prozent des Offshore-Windparks Changhua 2 hat Ørsted nun die drei Eckpfeiler-Transaktionen unterzeichnet, die bereits angekündigt wurden. „Damit hat Ørsted sein Veräußerungsprogramm wie geplant abgeschlossen und seine finanzielle Basis erheblich gestärkt„, heißt es weiter. Mit der Veräußerung seines europäischen Onshore-Geschäfts hat Ørsted im Zeitraum 2025–2026 Transaktionen mit einem Gesamterlös von ca. 6,17 Mrd. Euro (46 Mrd. DKK) unterzeichnet und damit das Unternehmensziel von mehr als 4,69 Mrd. Euro (35 Mrd. DKK) an Erlösen in diesem Zeitraum erreicht.
Neben der Stärkung der Bilanz von Ørsted und dem Abschluss seines Veräußerungsprogramms trägt die Transaktion auch dazu bei, die strategische Priorisierung von Ørsted auf Offshore-Wind in seinen europäischen Kernmärkten umzusetzen, wo in den kommenden Jahren mit einer erheblichen Ausschreibungskapazität zu rechnen sei.
Stefan Bachmaier, Geschäftsführer Onshore Deutschland bei Ørsted:
„Unsere starke Präsenz in Deutschland – getragen von unseren Projekten, Partnerinnen, Partnern und Mitarbeitenden – hat es uns ermöglicht, bis heute rund 800 MW Wind- und Solarenergiekapazität zu entwickeln. Viele weitere Projekte sind im Bau und in Planung. Wir freuen uns darauf, diese zukünftig in einer neuen europäischen Partnerschaft zu realisieren, die erneuerbaren Energien so weiter voranzubringen, unsere Energieunabhängigkeit zu stärken und mehr lokale Wertschöpfung vor Ort zu schaffen.“
Kieran White, Senior Vice President Europa Onshore bei Ørsted:
„Mit CIP als unserem neuen Eigentümer freuen wir uns darauf, das Wachstum unserer Entwicklungspipeline zu beschleunigen und damit unsere Rolle auf den europäischen Märkten für Onshore-Wind, Solarenergie und Speicher zu stärken. In den kommenden Monaten werden wir einen neuen Firmennamen und eine neue Marke bekannt geben. Was sich nicht ändern wird, sind unsere Mitarbeitenden, Vermögenswerte, Projekte oder unsere Ambition, erneuerbare Energien in ganz Europa in großem Umfang bereitzustellen.“
Trond Westlie, Chief Financial Officer von Ørsted:
„Das europäische Onshore-Geschäft von Ørsted hat eine solide Pipeline und ein solides Projektportfolio aufgebaut, und ich bin sehr zufrieden, dass wir mit CIP einen neuen Eigentümer für dieses Geschäft gefunden haben, da wir entschieden haben, uns auf Offshore-Wind in unseren europäischen Kernmärkten zu konzentrieren. Mit der Veräußerung unserer europäischen Onshore-Plattform schließen wir das Veräußerungsprogramm ab, das wir aufgelegt haben, und haben nun die Finanzlage von Ørsted erheblich gestärkt.“
Mads Skovgaard-Andersen, CIO und Partner bei Copenhagen Infrastructure Partners:
„Mit dieser bedeutenden Akquisition, die mehrere Märkte und Technologien umfasst, stärken wir unsere Präsenz in Europa weiter. Das kombinierte Portfolio aus Onshore-Wind, Solarenergie und BESS ergänzt unser bestehendes Projektportfolio und verschafft uns die Größe, um den Einsatz erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen und die Energieunabhängigkeit Europas zu stärken, während wir unseren Investoren gleichzeitig starke, risikobereinigte Renditen bieten.“
Das europäische Onshore-Geschäft von Ørsted ist in Irland, Großbritannien, Deutschland und Spanien vertreten und umfasst Onshore-Wind-, Solarenergie- und Batteriespeicherprojekte. Es verfügt über eine Betriebsleistung von 578 MW, weitere 248 MW im Bau und eine Entwicklungspipeline. Unabhängig von seinem europäischen Onshore-Geschäft besitzt und betreibt Ørsted weiterhin sein Onshore-Geschäft in den USA, das seit Oktober 2025 als eigenständiges Unternehmen geführt wird.
Zum Bild im Text: Die Orsted Onshore Deutschland GmbH betreibt den Windpark Schiederhof nahe ihres Hauptsitzes in Regensburg. Foto: Ørsted

