Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Der Film, der auf Spendenbasis gezeigt wurde, richtet den Blick auf die menschenrechtliche Dimension der Migrationspolitik und stellt zugleich den häufig beschworenen „Sachzwang“ leerer Kassen in Frage.
- Der Film beleuchtet die Situation an den europäischen Außengrenzen ebenso wie die Herausforderungen in deutschen Kommunen.
Voller Saal im Alfons-Lins-Haus – eine weitere Vorführung ist für den 21. Februar geplant – ebenfalls im Alfons-Lins-Haus.
Bad Orb (BBO/jh). Großen Anklang fand die Filmvorführung „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ im Alfons-Lins-Haus. Eingeladen hatte die „Initiative Buntes Bad Orb“. Der Saal war nahezu vollständig besetzt.
Der Film beleuchtet die Situation an den europäischen Außengrenzen ebenso wie die Herausforderungen in deutschen Kommunen. Deutlich wird: Probleme in Bereichen wie Bildung, Pflege oder kommunaler Infrastruktur sind nicht Folge von Zuwanderung, sondern vielmehr Ergebnis jahrelanger politischer Versäumnisse und struktureller Unterfinanzierung. Migration, so eine zentrale Botschaft des Abends, werde in öffentlichen Debatten häufig zum Sündenbock für tiefer liegende Probleme gemacht.
Der Film, der auf Spendenbasis gezeigt wurde, richtet den Blick auf die menschenrechtliche Dimension der Migrationspolitik und stellt zugleich den häufig beschworenen „Sachzwang“ leerer Kassen in Frage. Es wird thematisiert, dass Kommunen für ihre wachsenden Aufgaben deutlich mehr finanzielle Unterstützung benötigen. Außerdem machte der Film deutlich, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht allein durch staatliches Handeln entsteht. Zahlreiche Beispiele zivilgesellschaftlichen Engagements zeigen, wie Bürgerinnen und Bürger dort Verantwortung übernehmen, wo staatliche Strukturen an ihre Grenzen stoßen. Beim anschließenden Austausch bei Getränken und Gebäck wurde diese Diskussion lebhaft fortgeführt.
Ein zentraler Gedanke des Abends lautete: „Der Zustand einer Gesellschaft zeigt sich im Umgang mit ihren Schwächsten.“ Die Veranstalter sehen den Film deshalb als wichtigen Beitrag zu einer sachlichen und verantwortungsorientierten Debatte.
Aufgrund des großen Interesses ist eine weitere Vorführung für Samstag, 21. Februar, geplant –ebenso im Alfons-Lins-Haus.

