Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Nicht nur in den Gemeinden Birstein, Brachttal, Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster habe der neue Fahrplan der KVG zu früheren Abfahrtszeiten, längeren Fahrzeiten und entweder zu einer viel zu frühen Ankunft an den Schulen oder zu einer Ankunft nach Schulbeginn geführt.
- Die Aussage der KVG, wonach der Fahrplan der Busse an den sich geänderten Fahrplan der Deutschen Bahn hätte angepasst werden müssen, ist für die Freien Wähler nicht nachvollziehbar.
- „Wir Freien Wähler erwarten von der KVG und dem Kreisverkehrsdezernenten, dass zu Schulbeginn nach den Winterferien ein Linienfahrplan zur Umsetzung kommt, der den Anforderungen an eine vernünftige Schülerbeförderung gerecht wird“, so Kauck.
Freie Wähler sehen unter anderem Verschlechterungen in Birstein, Brachttal, Wächtersbach, Bad Soden-Salmünster, Jossgrund und Flörsbachtal.
Birstein / Brachttal / Wächtersbach / Bad Soden-Salmünster / Jossgrund (FWMK/ck). Zu den Kernaufgaben des Main-Kinzig-Kreises gehört die Sicherstellung guter Bildung für die Schülerinnen und Schüler im Kreis. Gute Bildung bedeutet ein gutes Schulsystem. Dies fängt in den Augen der Freien Wählern Main-Kinzig (FW) bereits mit dem Schulweg an. Dieser müsse nicht nur sicher, sondern auch in Fahrtzeit, Pünktlichkeit und Verfügbarkeit der Schülerbeförderung solide geplant und umgesetzt sein.
Der mit der Fahrplanumstellung Mitte Dezember …
… ergangene neue Busfahrplan zur Schülerbeförderung der Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) sei diesen Kriterien nicht ansatzweise gerecht geworden, so Carsten Kauck, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Kreistag. Die Einstampfung des Planes durch den Kreisverkehrsdezernenten sei nur folgerichtig, so Kauck weiter.
Nicht nur in den Gemeinden Birstein, Brachttal, Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster habe der neue Fahrplan der KVG zu früheren Abfahrtszeiten, längeren Fahrzeiten und entweder zu einer viel zu frühen Ankunft an den Schulen oder zu einer Ankunft nach Schulbeginn geführt.
Noch frühere Abfahrtszeiten und längere Fahrzeiten
Mittlerweile habe die Kreistagsfraktion auch Mails von Eltern aus dem Jossgrund, Flörsbachtal, Linsengericht und Gelnhausen erreicht, in denen Mängel an dem neuen Fahrplan der KVG ausgemacht werden.
„Der ganze vorgelegte Plan war und ist mehr als unglücklich“
…, so die Kreistagsabgeordneten der FW-Wählergemeinschaft. Die Aussage der KVG, wonach der Fahrplan der Busse an den sich geänderten Fahrplan der Deutschen Bahn hätte angepasst werden müssen, ist für die Freien Wähler nicht nachvollziehbar. Die Bahn habe ihre Fahrpläne im Regionalverkehr auf der Strecke durch das Kinzigtal, bis auf wenige Ausnahmen, nur im Minutenbereich geändert. Zudem sei der ÖPNV im ländlichen Raum des Main-Kinzig-Kreises schon eh und je über die Mitnutzung der Schülerbeförderung finanziert und sichergestellt worden. Ohne diese Synergie, wäre ein halbwegs funktionierender ÖPNV im ländlichen Raum gar nicht darzustellen.
Die Freien Wähler können daher nicht nachvollziehen warum ihr Antrag auf Nachbesserung des neuen Plans zur Schülerbeförderung auf der Dezember-Kreistagssitzung von der CDU-SPD-Mehrheit abgelehnt wurde.
„Schulen dürfen gerade im ländlichen Raum nicht an Attraktivität verlieren!“
„Wir Freien Wähler erwarten von der KVG und dem Kreisverkehrsdezernenten, dass zu Schulbeginn nach den Winterferien ein Linienfahrplan zur Umsetzung kommt, der den Anforderungen an eine vernünftige Schülerbeförderung gerecht wird“, so Kauck. Es könne nicht sein, dass gerade im ländlichen Raum eine Schule an Attraktivität verliert, nur weil es der Kreis nicht schafft eine vernünftige Schülerbeförderung zu organisieren, so Kauck deutlich. Die Freien Wähler schlagen daher der KVG die enge Einbindung der betroffenen Schulen und deren jeweiligen Elternvertretungen vor. Termine vor Ort um sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen, sehe man als wichtig an.
„Uns liegen aktuell durch Eltern erstellte Entwürfe von Busfahrplänen vor, die sowohl den Schülern wie auch den Pendlern gerecht werden, dieses Engagement sollte die KVG nutzen„, so die Freien Wähler abschließend.


