Berufssprachkurse für Berufstätige im Main-Kinzig-Kreis

Berufssprachkurse für Berufstätige im Main-Kinzig-Kreis

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  • der Beschäftigten sondern tragen auch dazu bei, Sprachbarrieren abzubauen und ein produktives, gemeinsames Arbeiten zu ermöglichen“, so der Wirtschaftsdezernent des Kreises Marquart äußerte zugleich den Wunsch, dass noch mehr Betriebe und Unternehmen der heimischen Wirtschaft dieses Angebot für sich entdecken und aktiv nutzen, um langfristig von den positiven Effekten einer qualifizierten und gut integrierten Belegschaft zu profitieren.
  • „Das Besondere an den Job-BSK-Kursen ist die Möglichkeit, dass man die Kurse bereits ab einer Größe von drei bis fünf Teilnehmenden anbieten und die Inhalte passgenau auf die Zielgruppe, die jeweilige Branche und die Unternehmen abstimmen kann“, verdeutlichte Dirk Niedoba, Geschäftsführer der Bildungspartner Main-Kinzig.
  • Dass das BSK-Angebot für Berufstätige auf einen großen Bedarf trifft, zeigt sich daran, dass der Kurs der Bildungspartner Main-Kinzig für Gärtnerinnen und Gärtner in Maintal eine so positive Resonanz bei allen Beteiligten erhielt.

Erster spezieller Deutschkurs für Beschäftigte der Stadt Maintal erfolgreich gestartet – Teilnehmende dankten Bürgermeisterin Böttcher.

Gelnhausen / Maintal (MKK/fw). Die Stadt Maintal setzt gemeinsam mit der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH ein deutliches Zeichen für Fachkräftesicherung und eine strategische Personalpolitik. Seit September nehmen fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eigenbetriebs Betriebshof Maintal an einem speziell auf ihre Sprachkenntnisse und Tätigkeiten zugeschnittenen Berufssprachkurs für Berufstätige („Job-BSK“) teil.

„Die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Kurse sind optimal mit den Arbeitszeiten vereinbar und vermitteln passgenau die sprachlichen Kompetenzen, die im Berufsalltag benötigt werden“, erklärte Wirtschaftsdezernent Jannik Marquart. „So findet der Unterricht über sieben Monate hinweg einmal pro Woche direkt nach der Mittagspause im Pausenraum des Betriebshofes in Maintal statt, also praxisnah und mitten im Arbeitsumfeld.“

Die teilnehmenden Gärtnerinnen und Gärtner stammen aus Rumänien, Bosnien, Kroatien und Italien, sind zwischen 28 und 48 Jahre alt und leben und arbeiten bereits unterschiedlich lange in Deutschland. Mit dem Job-BSK erhalten sie die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse gezielt auszubauen und damit ihre berufliche Integration und die Qualität der täglichen Arbeit weiter zu stärken.

Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher …

… zeigte sich bei einem gemeinsamen Besuch des Kurses sehr erfreut darüber, dass Maintal die erste Kommune im Main-Kinzig-Kreis ist, für die dieser spezielle berufsbezogene Deutschkurs angeboten werde. „Der Eigenbetrieb Betriebshof der Stadt Maintal unterstützt die Teilnehmenden nicht nur durch Freistellung, sondern übernimmt außerdem auch den Eigenanteil für alle“, sagte Monika Böttcher. Aus Sicht der Ersten Stadtrates und zuständigen Dezernenten für den Eigenbetrieb, Karl-Heinz Kaiser, ist es sehr erfreulich, dass die Initiative für dieses Angebot aus dem jungen Führungsteam des Eigenbetriebes kam. Die Teilnehmenden, die freiwillig am gemeinsamen Angebot der Stadt Maintal und Bildungspartner Main-Kinzig teilnehmen, dankten der Bürgermeisterin, dass ihnen diese Möglichkeit durch den Arbeitgeber angeboten wird.

Auch auf Kreisebene wird das Angebot als ein wertvolles Instrument zur Stärkung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zur Förderung ihrer Integration im Arbeitsalltag wahrgenommen. Der Kreisbeigeordnete Jannik Marquart hob hervor, dass die Berufssprachkurse einen bedeutenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen aller Branchen wie auch von Einrichtungen der Städte und Gemeinden leisten.

„BSK-Kurse unterstützen nicht nur die individuelle Weiterentwicklung …

der Beschäftigten sondern tragen auch dazu bei, Sprachbarrieren abzubauen und ein produktives, gemeinsames Arbeiten zu ermöglichen“, so der Wirtschaftsdezernent des Kreises Marquart äußerte zugleich den Wunsch, dass noch mehr Betriebe und Unternehmen der heimischen Wirtschaft dieses Angebot für sich entdecken und aktiv nutzen, um langfristig von den positiven Effekten einer qualifizierten und gut integrierten Belegschaft zu profitieren. Er dankte der Bildungspartner Main-Kinzig für deren Engagement zur Deckung des regionalen Fachkräftebedarfs sowie der Stadt Maintal dafür, offen für neue Wege zu sein.

Dass das BSK-Angebot für Berufstätige auf einen großen Bedarf trifft, zeigt sich daran, dass der Kurs der Bildungspartner Main-Kinzig für Gärtnerinnen und Gärtner in Maintal eine so positive Resonanz bei allen Beteiligten erhielt. „Das Besondere an den Job-BSK-Kursen ist die Möglichkeit, dass man die Kurse bereits ab einer Größe von drei bis fünf Teilnehmenden anbieten und die Inhalte passgenau auf die Zielgruppe, die jeweilige Branche und die Unternehmen abstimmen kann“, verdeutlichte Dirk Niedoba, Geschäftsführer der Bildungspartner Main-Kinzig. Zudem sei man seit Kurzem mit mehreren Firmen sowie den Beruflichen Schulen in Gelnhausen und Schlüchtern im engen Austausch, um das BSK-Angebot auch für die Bereiche Pflege, Handwerk/Gewerbe/Technik sowie Hotel/Gaststätten und Lager-Logistik als Teil eines breiten Weiterbildungskonzepts anbieten zu können, so Niedoba.

Interessierte können sich an die Bildungspartner Main-Kinzig …

… und Vera Mala wenden, Telefon: 06051 91679 27, Mail: vera.mala@bildungspartner-mk.de.

Zum Bild, von links: Dirk Niedoba (Geschäftsführer der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH), Vera Mala (Fachbereichsleiterin Deutsch, Alphabetisierung und Grundbildung), Shaneequa Hayden-Höhl (Personalverwaltung, Eigenbetrieb Betriebshof der Stadt Maintal), Paulina Harezlak (Kursleiterin der BiP), Kreisbeigeordneter Jannik Markquart, Salvatore Stabile (Kursteilnehmer),Teodora Balog Denih (Kursteilnehmerin), Nikola Vidakovic (Kursteilnehmerin),Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher, Alessa Reichert (Leitung des städtischen Eigenbetriebs Betriebshof) und Maintals Ersten Stadtrat Karl-Heinz Kaiser. / Foto: Stadt Maintal