Hochkarätiger Besuch im Brachttal-Museum

Hochkarätiger Besuch im Brachttal-Museum

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  • Volker Zelinsky, der in den vergangenen Jahren durch seine umfangreichen Forschungen und Publikationen zur Keramik bekannt geworden war, besuchte die Ausstellung zu der Schlierbacher Kunstgewerblerin Ursula Fesca (1900 bis 1975).
  • Mit neuen Erkenntnissen und seinen Ergebnisen zufrieden setzte Zelinsky seine Reise nach Görlitz fort, wo er im „Schlesischen Museum zu Görlitz“ zu einem einen Fachvortrag eingeladen war und dort die Ausstellung „Umbrüche“ besuchen wird.
  • die deutsche Industriekeramik zwischen den beiden Weltkriegen und die gemeinsamen Arbeiten von Ursula Fesca, Siegfried Möller und Franz Eggert in den Jahren 1928 bis 1931.

„Es ist immer wieder bewundernswert, mit welchem Engagement und Herzblut die Geschichte von Keramikfabriken aufgearbeitet wird“

Brachttal (MGB/ub). Der Museums- und Geschichtsverein Brachttal e.V. freute sich über einen besonderen Besucher: Der Hamburger Buchautor Dr. phil. Dipl.-Math. Volker Zelinsky, der in den vergangenen Jahren durch seine umfangreichen Forschungen und Publikationen zur Keramik bekannt geworden war, besuchte die Ausstellung zu der Schlierbacher Kunstgewerblerin Ursula Fesca (1900 bis 1975).

Zelinsky hatte bereits mehrere Künstlermonografien geschrieben (z.B. über Siegfried Möller, Maria Piffel oder Helene Fischer) und sich nun des Themas Ursula Fesca angenommen. Auf das Brachttal Museum aufmerksam geworden war er durch mehrere Publikationen des Vereins in Fachzeitschriften sowie durch die Empfehlung eines Berliner Kunstexperten. Der Keramiksammler und -forscher untersucht z.Z. die deutsche Industriekeramik zwischen den beiden Weltkriegen und die gemeinsamen Arbeiten von Ursula Fesca, Siegfried Möller und Franz Eggert in den Jahren 1928 bis 1931.

Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Erich Neidhardt führte ihn der stellv. Vereinsvorsitzende Ulrich Berting durch die aktuelle Ausstellung. Die Archivarin des Vereins, Gabriele Seidel, präsentierte dem Kunstwissenschaftler u.a. alte Kataloge und Unterlagen aus dem Nachlass von Franz Eggert.  In den Unterlagen und Vitrinen aus dem Nachlass von Ursula Fesca entdeckte der Kunstfachmann einiges Neues. Darunter Zeichnungen von Prof. Hermann Gretsch (Liste der Gottbegnadeten) oder zwei  kleinere Gefäße aus ihrer Schaffensperiode in Elsterwerda.

Überrascht war der Kunstexperte über die Vielfalt des Exponate im Brachttal Museum Spielberg. Er sagte Berting spontan zu, einen Beitrag zu dem im kommenden Jahr erscheinenden Fachbuch über das Leben und Wirken von Ursula Fesca zu schreiben. 

Es ist immer wieder bewundernswert, mit welchem Engagement und Herzblut die Geschichte von Keramikfabriken aufgearbeitet wird. Ein leuchtendes Beispiel hierfür ist die Arbeit des Museums- und Geschichtsverein Brachttal e.V. , der zur Zeit eine ausgezeichnete Ausstellung zum Wirken Ursula Fescas in der Wächtersbacher Steingurtfabrik zusammen gestellt hat„, resumierte der norddeutsche Kunstwissenschaftler.

Mit neuen Erkenntnissen und seinen Ergebnisen zufrieden setzte Zelinsky seine Reise nach Görlitz fort, wo er im „Schlesischen Museum zu Görlitz“ zu einem einen Fachvortrag eingeladen war und dort die Ausstellung „Umbrüche“ besuchen wird. 

Die Ausstellung über Ursula Fesca ist noch bis Dezember 2026 im Brachttal Museum zu sehen.

Zum Bild: Dr. phil. Dipl.-Math. Volker Zelinsky und die  beiden Vorsitzenden Erich Neidhardt und Ulrich Berting.