Brachttal-Museum am 2. November wieder geöffnet

Brachttal-Museum am 2. November wieder geöffnet

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  •  Das Museum zeigt auch zahlreiche originale Relikte aus der Zeit der Vogelsberger Südbahn, die zum ersten Mal im Sommer des Jahres 1898 von Wächtersbach nach Birstein fuhr und an den Bahnhöfen Weilers, Schlierbach und Hellstein ihre Fahrgäste ein- und aussteigen lies.
  • Wer nach so vielen Eindrücken eine Pause einlegen möchte, findet in der Museumscafeteria eine Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, dazu Kaffee und kühle Getränke, um das Gesehene in entspannter Atmosphäre Revue passieren zu lassen.
  •  Gleich im Eingangsbereich erwartet die Besucherinnen und Besucher die originale „Eisenhammerküche“ aus den 1920er-Jahren, die den damals modernen Namen „Gerta“ trägt und mit Keramiken der Wächtersbacher Steingutfabrik bestückt ein beeindruckendes Beispiel örtlicher Schreinerkunst darstellt.

Ursula Fesca war maßgeblich beteiligt an der Herstellung des originalgetreuen Modells der Wächtersbacher Steingutfabrik in Schlierbach.

Brachttal (BM/ub). Am Sonntag, 2. November, öffnet das Brachttal-Museum in Spielberg (Schulwaldstraße 10) von 14 bis 17 Uhr seine Ausstellungen und lädt wieder zu einem abwechslungsreichen Nachmittag im historischen Ambiente der Alten Schule Spielberg ein. Im Vordergrund stehen dieses Mal die Keramiken von Ursula Fesca, die auch an der Herstellung des originalgetreuen Modells der Wächtersbacher Steingutfabrik in Schlierbach maßgeblich beteiligt war.

Dieses – auch von dem Schlierbacher Modelleur Walter Reuel und anderen hergestellte Modell – wurde anlässlich der Feier zur 125-jährigen Wiederkehr der Gründung der Wächtersbacher Steingutfabrik hergestellt und ist vollständig aus Keramikmasse geformt. Das Modell zählt zu den zahlreichen Besonderheiten der Ausstellung rund um Fescas Wirken.  

Das Museum in der Alten Schule Spielberg bietet seinen Besuchern aber noch mehr Interessantes. Die Freunde der Eisenbahnnostalgie erwartet an diesem Sonntag nicht nur die im Dachgeschoss aufgebaute große Modellbauanlage der „Vogelsberger Südbahn“, die wieder in Betrieb genommen werden wird. Das Museum zeigt auch zahlreiche originale Relikte aus der Zeit der Vogelsberger Südbahn, die zum ersten Mal im Sommer des Jahres 1898 von Wächtersbach nach Birstein fuhr und an den Bahnhöfen Weilers, Schlierbach und Hellstein ihre Fahrgäste ein- und aussteigen lies. 

Vielen Menschen ist die Bahn noch in guter Erinnerung geblieben und Fabian Volz wird einige spannende Anekdoten und interessante Geschichten aus der alten Zeit erzählen. Dabei wird Volz auch seine weiterentwickelte Version einer virtuellen Fahrt mit der 1967 stillgelegten Bahn vorstellen. Unter anderem kann die computeranimierte Fahrt als Reisender, aus der Vogelperspektive oder sogar auch in verschiedenen Jahreszeiten erlebt werden. 

Natürlich sind auch die übrigen Attraktionen des Museums zu sehen. Gleich im Eingangsbereich erwartet die Besucherinnen und Besucher die originale „Eisenhammerküche“ aus den 1920er-Jahren, die den damals modernen Namen „Gerta“ trägt und mit Keramiken der Wächtersbacher Steingutfabrik bestückt ein beeindruckendes Beispiel örtlicher Schreinerkunst darstellt. In den historischen Museumsräumen können außerdem die neu gestaltete Ausstellung über die Steinzeitfunde im Brachttal, alte Puppenstuben oder eine alte Schuhmacherwerkstatt entdeckt werden.

Wer nach so vielen Eindrücken eine Pause einlegen möchte, findet in der Museumscafeteria eine Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, dazu Kaffee und kühle Getränke, um das Gesehene in entspannter Atmosphäre Revue passieren zu lassen. Für Interessierte hält auch der Museumsshop attraktive Angebote zur Heimatgeschichte bereit: Das aktuelle Heimatjahrbuch 2026, in dem unter anderem auch eine umfangreiche Würdigung zu Ursula Fescas Wirken nachzulesen ist, kann neben weiteren Publikationen zur Wächtersbacher Steingutfabrik erworben werden. 

Das engagierte Museumsteam freut sich auf zahlreiche Gäste, wünscht einen schönen Herbst und lädt herzlich zu einem inspirierenden Besuch ein.

Weitere Informationen gibt’s unter www.brachttal-museum.de, auf Facebook unter Museumsverein Brachttal oder direkt bei den Vorsitzenden Erich Neidhardt (Tel.: 06053 600067) und Ulrich Berting (Tel.: 0178 8281945).