Die „Hanauer Märchen“ der Brüder Grimm

Die „Hanauer Märchen“ der Brüder Grimm

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  • In Boehnckes Vortrag erfahren die Gäste ein paar Überraschungen rund um die „Hanauer Märchen“, und wie meistens unterbreitet er Vorschläge, wie Hanau mit dem Pfund der „Hanauer Märchen“ vielleicht noch mehr wuchern kann.
  • Hätte er nicht mit „der Marie“, die viele der schönsten und bekanntesten Märchen den Brüdern Grimm in Kassel erzählte, die junge Marie Hassenpflug identifiziert, gäbe es auch keine „Hanauer Märchen“.
  • Die Märchenforschung teilt mit ihren Gegenständen die Eigenschaft, sich im Laufe der Zeit zu verändern.

Vortrag von Prof. Dr. Heiner Boehncke am Dienstag, 28. Oktober, 19.30 Uhr, in der Karl-Rehbein-Schule, Schlossgartensaal.

Hanau (IGHA/il). Die „Hanauer Märchen“ sind unter diesem Begriff noch nicht lange bekannt. Sie helfen aber dabei, die Brüder-Grimm-Stadt noch enger mit ihren Namens-Patronen zu verknüpfen. Hier darf an Professor Heinz Rölleke erinnert werden: Hätte er nicht mit „der Marie“, die viele der schönsten und bekanntesten Märchen den Brüdern Grimm in Kassel erzählte, die junge Marie Hassenpflug identifiziert, gäbe es auch keine „Hanauer Märchen“. Es handelt sich dabei um all jene Märchen, die Marie und Jeanette Hassenpflug aus Hanau nach Kassel mitbrachten. „Ihnen sind ganz sicher etwa 20 Texte zuzuschreiben“, bemerkte Rölleke, unter anderen das Hanauer Weltmärchen „Dornröschen“.

Die Märchenforschung teilt mit ihren Gegenständen die Eigenschaft, sich im Laufe der Zeit zu verändern. In Boehnckes Vortrag erfahren die Gäste ein paar Überraschungen rund um die „Hanauer Märchen“, und wie meistens unterbreitet er Vorschläge, wie Hanau mit dem Pfund der „Hanauer Märchen“ vielleicht noch mehr wuchern kann. Darüber hinaus werden sie das einzige Buch kennenlernen, das der immer noch weitgehend unbekannte Grimm-Bruder Karl geschrieben hat.

Zum Termin: Prof. Dr. Heiner Boehncke referiert über „Die „Hanauer Märchen“ der Brüder Grimm“ am Dienstag, 28. Oktober, 19.30 Uhr, in der Karl-Rehbein-Schule, Schlossgartensaal. Die Veranstaltung ist gebührenfrei dank IGHA und HGV.