Ørsteds Irreführungen – „Zerstörung unserer Heimat“

Ørsteds Irreführungen – „Zerstörung unserer Heimat“

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  • “Fakt – wie sich Ørsted ausdrückt – ist nicht die Einzahlung in die regionale Wertschöpfung, sondern in die Zerstörung unseres stabilen und gesunden Waldes, in die Zerstörung unserer Heimat.
  • Ørsted wird nicht über die Gefahr der Verschmutzung durch Öle und PFAS (giftige, ganz schwer zu entfernende Ewigkeitschemikalien durch Abrieb an den Rotorblättern) unserer Trinkwasserquellen im Orbtal berichten.

„hier schreibt der Leser“ – windkraftkritischer Verein aus Bad Orb setzt sich mit Ablenkungsmanövern auseinander.

Bad Orb (hjp/red). Mit einer Pressemitteilung des Windkraft-Investors Ørsted im „Mein Blättche 760“ beschäftigt sich Heinz-Josef Prehler, Vorstandsmitglied des windkraftkritischen Vereins Gegenwind. Prehlers Kritik richtet sich an den Windkraft-Investor Ørsted und dessen Pläne, auf dem Horst einen Windpark zu errichten. Seine Ausführungen nachfolgend im Wortlaut:

„Der Artikel im letzten „Mein Blättche“ des Windkraft-Investors Ørsted, der den gesunden Wald auf dem Horstgebiet mit Windrädern industrialisieren möchte, beginnt gleich zu Anfang mit einem verräterischen Begriff. Die Industrieanlage soll „Windpark Jossgrund“ heißen. Dies ist in zweifacher Hinsicht falsch. Laut Duden ist ein Park ein Landschaftsgarten, keine Industrielandschaft. Des Weiteren liegen rund 80 Prozent des Windvorranggebietes auf Bad Orber Gemeindegebiet und nicht auf Jossgründer Gemarkung. Das ist eine Ablenkung und bei weitem nicht die einzige.“

„Ørsted verspricht „freiwillig“ in die regionale Wertschöpfung einzuzahlen. Mit dem Betrag, der genannt wird, entfallen auf jeden Bürger der drei betroffenen Gemeinden Bad Orb, Biebergemünd und Jossgrund ca. elf Euro pro Jahr. Das erinnert an die Kugel Eis, die lt. dem früheren Umweltminister Trittin jeden die Energiewende pro Monat kosten.“

“Fakt – wie sich Ørsted ausdrückt – ist nicht die Einzahlung in die regionale Wertschöpfung, sondern in die Zerstörung unseres stabilen und gesunden Waldes, in die Zerstörung unserer Heimat. Ørsted greift massiv in die Entwicklung unseres Heil- und Kurortes ein. Ørsted ist kein fairer Partner, wie die Firma schreibt. Sie ignoriert die vielen ablehnenden Signale, welche sie fast täglich aus der Bad Orber Stadtgesellschaft erhält. Sie ignoriert die ablehnende Haltung der von den Bürgern gewählten Stadtverordnetenversammlung.“

„Die Vorgehensweise in Info-Veranstaltungen, wie sie Ørsted ankündigt, sind hinlänglich bekannt: Es wird eine hohe Anzahl von mit Strom versorgten Haushalten genannt, ohne zu sagen, wo der Strom bei Windstille herkommt. Auch ohne über den in Europa höchsten deutschen Strompreis zu berichten, der mit jedem Windrad höher wird, weil die komplette Infrastruktur des Stromerzeugungs- und Stromverteilungssystems umgebaut werden muss. Ørsted wird auch nicht von der massiven Abholzung berichten, vom Umbau und Neubau von Waldwegen in breite, bis zu einem Meter hoch geschotterten Waldautobahnen für die vielen Schwertransporte. Ørsted wird nicht über die Gefahr der Verschmutzung durch Öle und PFAS (giftige, ganz schwer zu entfernende Ewigkeitschemikalien durch Abrieb an den Rotorblättern) unserer Trinkwasserquellen im Orbtal berichten. Ørsted wird auch nicht von der Zerstörung des Landschaftsbildes informieren, nicht von Lärm, Schattenwurf, Infraschall und Lichtverschmutzung berichten.“

„Wo soll denn der Strom verbraucht werden? Regelmäßig ist seit Monaten festzustellen, dass die Windräder bei Wächtersbach an den Wochenenden stehen. Der Strom wird nicht gebraucht, die Investoren werden trotzdem bezahlt. Windräder sollten nur noch gebaut werden, wenn sie netzdienlich, gleich kundendienlich sind. Das bedeutet, dass sie nur ans Netz gehen dürfen, wenn durch die Investoren Parallel-Ersatzstromquellen geschaffen werden, welche das Jahr über zu jeder Zeit Strom liefern, wenn die Windräder wegen Windstille keinen ausreichenden Strom liefern können.“