Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Geöffnet sind die Ausgabestellen Schlüchtern und Bad Soden-Salmünster an drei Tagen pro Woche, Steinau an zwei Tagen und auch in Sinntal-Sterbfritz werden Warenkörbe mit Lebensmitteln, die nicht mehr den hohen Ansprüchen der Märkte genügen, aber noch vollkommen in Ordnung sind, einmal pro Woche ausgegeben.
- Über 160 Menschen sind helfend ehrenamtlich bei der Tafel im Bergwinkel aktiv, 40 davon fungieren als Fahrer, um Waren von unseren gut 30 Warensponsoren abzuholen und zu den Ausgabestellen zu transportieren“, erläutert Vorsitzender Günther Fecht.
- Begleitet von Landrat Thorsten Stolz, Erstem Kreisbeigeordneten Andreas Hofmann und Vertretern der SPD-Schlüchtern steuerten die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker zunächst die Hauptstelle in Steinau an.
Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion besuchten mit Landrat Stolz und Kreisbeigeordneten Hofmann die Tafel-Standorte Steinau und Schlüchtern
Schlüchtern / Main-Kinzig (BRK/nb). Im Main-Kinzig-Kreis gibt es Tafeln in mehreren Städten und Gemeinden. Einerseits sind die Einrichtungen wichtiger Baustein, um Lebensmittel – oft aus Überproduktion – zu retten, andererseits aber auch Anlaufstellen für Menschen, die mit wenig finanziellen Mitteln Monat für Monat über die Runden kommen müssen.
Begleitet von Landrat Thorsten Stolz, Erstem Kreisbeigeordneten Andreas Hofmann und Vertretern der SPD-Schlüchtern steuerten die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker zunächst die Hauptstelle in Steinau an. Empfangen wurden sie dort von Günther Fecht, dem Vorsitzenden der Tafel im Bergwinkel.
Über 160 Menschen sind helfend ehrenamtlich bei der Tafel im Bergwinkel aktiv
„Die Tafel hier im Bergwinkel wurde im Jahr 2007 als 49. von mittlerweile 58 hessischen Tafeln gegründet. Bundesweit gibt es heute 970 Tafeln unter dem Dach der Tafel Deutschland, mit Sitz in Berlin. Wir sind ein privater Hilfeverein mit inzwischen 130 Mitgliedern und sind aktiv in den Gemeinden Steinau, Bad Soden-Salmünster, Sinntal und Schlüchtern. Wir unterstützen 320 Haushalte, was etwa 850 Menschen entspricht, darunter mehr als 270 Kinder unter 14 Jahren, geben über 1.450 Warenkörbe im Monat gegen ein geringes Entgelt an Bezugsberechtigte aus. Über 160 Menschen sind helfend ehrenamtlich bei der Tafel im Bergwinkel aktiv, 40 davon fungieren als Fahrer, um Waren von unseren gut 30 Warensponsoren abzuholen und zu den Ausgabestellen zu transportieren“, erläutert Vorsitzender Günther Fecht.
Geöffnet sind die Ausgabestellen Schlüchtern und Bad Soden-Salmünster an drei Tagen pro Woche, Steinau an zwei Tagen und auch in Sinntal-Sterbfritz werden Warenkörbe mit Lebensmitteln, die nicht mehr den hohen Ansprüchen der Märkte genügen, aber noch vollkommen in Ordnung sind, einmal pro Woche ausgegeben.
„Freuen uns, wenn Unternehmen aus der Region für uns – teils vollständig kostenneutral – tätig werden“
„In der Hauptstelle in Steinau stehen Umbauarbeiten an“, berichtet Günther Fecht. In der Fahrzeughalle soll eine Zwischenwand errichtet werden, um das Warenlager von Anlieferung und Ausgabe abzuschirmen. „Auch hierbei sind wir auf Unterstützung angewiesen und freuen uns, wenn Unternehmen aus der Region für uns – teils vollständig kostenneutral – tätig werden“, so der Vorsitzende.
Nach einem kurzen Rundgang machten sich Besucherinnen und Vorsitzender Günther Fecht auf zum Tafel-Standort in Schlüchtern und wurden dort von Marion Klingelhöfer begrüßt (Leiterin der Ausgabestelle). Die Ausgabestelle Schlüchtern befindet sich in der Kurfürstenstraße in gut erreichbarer Lage. Die Räumlichkeiten sind angemietet und man würde gerne langfristig an diesem Standort bleiben können. Der Verkauf der Immobilie steht im Raum und die Vertreter des Schlüchterner Stadtparlaments nehmen das Anliegen gerne mit um prüfen zu lassen, welche Unterstützung hierbei möglich sein kann. Gemeinsames Ziel muss sein, den Standort langfristig zu erhalten.
„Die Tafeln im gesamten Main-Kinzig-Kreis sind Ausdruck von Solidarität und für starkes bürgerschaftliches Engagement“, bekräftigen Landrat Thorsten Stolz und Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann. „Sie sind eine Unterstützung für Personen und Familien mit geringem Einkommen. Alleinerziehende, Seniorinnen und Senioren, plötzlich in Not geratene Familien genauso wie Asylsuchende und Kriegsflüchtlinge. Sie bilden einen wichtigen Pfeiler und jedes Engagement in Form von Mitgliedschaft, Spenden oder auch direkt als Helferin oder Helfer trägt mit dazu bei, unsere Gesellschaft zusammenzuhalten“, so Stolz und Hofmann.


