Haus Waldensberg – im Alter in gewohnter Umgebung leben

Haus Waldensberg – im Alter in gewohnter Umgebung leben

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  • Gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz, Erstem Kreisbeigeordneten und Aufsichtsratsvorsitzenden der APZ Andreas Hofmann, SPD-Landtagsabgeordneter Lisa Gnadl sowie dem Wächtersbacher Bürgermeister Andreas Weiher besuchten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker der SPD-Kreistagsfraktion und der SPD Wächtersbach die Einrichtung.
  • Auf einem gemeinsamen Rundgang durch das Haus und die Außenanlage konnten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ein Bild von der modern und hell gestalteten Atmosphäre machen.
  • Hier gilt es, Modelle zu entwickeln, die dazu führen, dass der Weg in die vollstationäre Pflege nicht die einzige Lösung bleibt“.

Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion besuchten die neue Pflegeeinrichtung im Wächtersbacher Ortsteil Waldensberg

Wächtersbach (SPD/kl). In wunderschöner Umgebung und unmittelbarer Nähe des Dorfgemeinschaftshauses am Rande des Wächtersbacher Ortsteils Waldensberg wurde Ende März diesen Jahres eine neue vollstationäre Pflegeeinrichtung der Alten- und Pflegezentren (APZ) des Main-Kinzig-Kreises eröffnet. Gemeinsam mit Landrat Thorsten Stolz, Erstem Kreisbeigeordneten und Aufsichtsratsvorsitzenden der APZ Andreas Hofmann, SPD-Landtagsabgeordneter Lisa Gnadl sowie dem Wächtersbacher Bürgermeister Andreas Weiher besuchten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker der SPD-Kreistagsfraktion und der SPD Wächtersbach die Einrichtung.

Von Einrichtungsleiterin Carina Kraft und dem stellvertretenden APZ-Geschäftsführer Steffen Hörnig ließen die Gäste sich über das Haus informieren. „In 36 Einzelappartements mit Duschbad, die in drei Hausgemeinschaften auf einer Ebene gegliedert sind, die jeweils über eine eigene Wohnküche verfügen, können sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner rundum wohlfühlen. Wer möchte, kann sich an der Zubereitung der Mahlzeiten jederzeit beteiligen, bei uns wird täglich frisch gekocht. Aufgrund noch anstehender Bauarbeiten, sind derzeit nur 22 Appartements belegt. Die Warteliste für die noch nicht bewohnten Räumlichkeiten ist jedoch lang, so dass wir nach Abschluss der Arbeiten bald voll belegt sein werden. Darüber hinaus beherbergt unser Haus vier eingestreute Kurzzeitpflegeplätze“, erklärte Carina Kraft.

Rückzug und Privatheit im eigenen Appartement verbunden mit gemütlich eingerichteten Wohnküchen, in denen verschiedene Betreuungsangebote stattfinden und das Miteinander fördern, schaffen Möglichkeiten, dass Bewohner Bewohnerinnen den Lebensabend nach eigenen Vorstellungen und Vorlieben verbringen können.

Bürgermeister Andreas Weiher: „Das Grundstück für dieses Haus hat die Stadt Wächtersbach eingebracht. Außerdem übernimmt der Bauhof der Stadt sowohl die Grünpflege als auch den Winterdienst. Damit können wir unseren Beitrag leisten und die Einrichtung entlasten“.

Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Haus Waldensberg beschäftigt und in den Bereichen Hauswirtschaft, Pflege, Reinigung und Haustechnik tätig.

„Die Nachfrage nach vollstationärer Pflege ist seit 2010 deutlich angestiegen“, erklärte Andreas Hofmann, Aufsichtsratsvorsitzender der APZ im Main-Kinzig-Kreis. „Während ehemals zu pflegende Angehörige überwiegend in häuslicher Umgebung bleiben konnten, kann das heutzutage nur noch schwer realisiert werden. Die Familienmodelle waren früher andere, ein Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach ist heute aus verschiedenen Gründen nur noch selten der Fall. Hier gilt es, Modelle zu entwickeln, die dazu führen, dass der Weg in die vollstationäre Pflege nicht die einzige Lösung bleibt“.

Auf einem gemeinsamen Rundgang durch das Haus und die Außenanlage konnten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ein Bild von der modern und hell gestalteten Atmosphäre machen.