Das große Kopfschütteln am Bahnhof Schlüchtern

Das große Kopfschütteln am Bahnhof Schlüchtern

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  • Die BBB stellte fest, dass sich letztlich am Bahnhof in Schlüchtern fast jahrzehntelang wenig getan hat, obgleich die Stadt Schlüchtern sich an einigen baulichen Veränderungen, wie beispielsweise der Gestaltung des Gleises 1, finanziell beteiligt habe.
  • Im Rahmen der Sommertour 2025 besuchten die Mitglieder der BBB (Bürger-Bewegung Bergwinkel) auf der dritten Station in Schlüchtern den Bahnhof.

„Nach wie vor nicht behindertengerecht“ – „trotz Zuschüssen der Stadt hat sich jahrzehntelang nicht viel getan!“

Schlüchtern (BBB/khn). Im Rahmen der Sommertour 2025 besuchten die Mitglieder der BBB (Bürger-Bewegung Bergwinkel) auf der dritten Station in Schlüchtern den Bahnhof. Was man dort vorfand, „traf nur auf Kopfschütteln der Beteiligten“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der BBB. „Tatsache ist, dass der Schlüchterner Bahnhof nach wie vor nicht behindertengerecht ist“. Das Gebäude selbst, welches allerdings nicht im Eigentum der Bahn stehe, hinterlasse einen erbärmlichen Eindruck. Man könne dort von einer „unendlichen Geschichte“ sprechen, so die BBB-Vertreter.

Anwesend waren neben dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Michael Jahn der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses Rainhard Cerny, der BBB-Kassenwart Gerhard Röth sowie Stadtrat Hans Konrad Neuroth und Thomas Scholz. Die BBB stellte fest, dass sich letztlich am Bahnhof in Schlüchtern fast jahrzehntelang wenig getan hat, obgleich die Stadt Schlüchtern sich an einigen baulichen Veränderungen, wie beispielsweise der Gestaltung des Gleises 1, finanziell beteiligt habe.

„Es gilt bei der Bahn jedoch das Motto, man muss für die Bürger und Reisenden da sein und nicht Maßnahmen ständig hinauszögern“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Jahn. „Es ist jetzt erforderlich, dass nunmehr baldigst hinsichtlich der Behindertengerechtigkeit am Bahnhof Abhilfe geschaffen werde; auch die Parkplätze sollten unbedingt umgestaltet werden“, heißt es dazu. Immerhin konnten die Anwesenden feststellen, dass ein Teil der vorgesehenen Bauarbeiten fortgeführt worden seien und sich auch an den geplanten Aufzügen etwas tue.

Interessierte Bürger sind zu den nächsten Terminen am Freitag recht herzlich eingeladen

Wichtig sei weiterhin, so die BBB-Vertreter, dass die Strecke Schlüchtern – Jossa unbedingt erhalten bleiben müsse. Man habe anlässlich der Besichtigung festgestellt, dass diese Zugverbindung bestens angenommen werde.

Michael Jahn kündigte weitere Ortstermine der Bürger-Bewegung an. Am kommenden Freitag besichtige man die Baustelle „Schlüchterner Freibad“ und ebenfalls am Freitag ab 18. Uhr werde die Synagoge in Augenschein genommen. Interessierte Bürger sind dazu recht herzlich eingeladen.