Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Der Frankfurter Zoo zeigt viele bedrohte Tierarten und setzt sich zusammen mit der Zoologischen Gesellschaft weltweit für den Erhalt, die Wiederansiedlung und den Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen ein, die sich in Südamerika, in der Serengeti in Afrika und in Südostasien befinden.
- „Während die „Eisvögel“ im ersten Halbjahr 2025 unter der Leitung unserer Umweltpädagogin die heimische Natur und ihre Bewohner erforschten, soll nach den Sommerferien die Tier- und Pflanzenwelt anderer Kontinente im Vordergrund stehen,“ erzählt Vorsitzende Susanne Hufmann.
Naturschutzjugend der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung auf großer Ausflugs-Tour nach Frankfurt.
Rodenbach / Main-Kinzig (GNA/sh). Kurz vor den Sommerferien gab es für die Naturschutzjugend der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung noch ein besonderes Highlight: Ein Besuch des Frankfurter Zoos. „Während die „Eisvögel“ im ersten Halbjahr 2025 unter der Leitung unserer Umweltpädagogin die heimische Natur und ihre Bewohner erforschten, soll nach den Sommerferien die Tier- und Pflanzenwelt anderer Kontinente im Vordergrund stehen,“ erzählt Vorsitzende Susanne Hufmann. „Da ist ein Zoobesuch Pflicht. Wir sind dem Wunsch der Kinder sehr gerne gefolgt und Anke Bissert-Bendel machte es wieder einmal möglich. Dafür sind wir dankbar.“
Der Zoobesuch war für Groß und Klein ein aufregendes Abenteuer. Zwölf Kinder nebst Eltern und Großeltern ließen sich bei bestem Wetter begeistern von Brillenbären, Erdmännchen, Okapis und Netzgiraffen, einem der letzten Spitzmaulnashörner und dem Katzendschungel Südasien.
Im Exotarium traf die Gruppe aus Rodenbach und Umgebung auf die ganze Vielfalt aus aller Welt. In Terrarien und Aquarien tummeln sich exotische Fische, Echsen, Schildkröten und Krokodile, deren unterschiedliche Lebensweisen faszinieren und die Kinder zum Nachdenken über den rasanten Artenverlust brachten. „Mir wurde erzählt, dass es besonders spannend war, die Robben unter Wasser und die Humboldt – Pinguine im neuen großen Becken beobachten zu können,“ berichtet Hufmann.
Der Frankfurter Zoo zeigt viele bedrohte Tierarten und setzt sich zusammen mit der Zoologischen Gesellschaft weltweit für den Erhalt, die Wiederansiedlung und den Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen ein, die sich in Südamerika, in der Serengeti in Afrika und in Südostasien befinden.
„Mit dem Naturschutzeuro, der zusätzlich zum Eintritt entrichtet werden kann, hat unsere Naturschutzjugend freiwillig diese wichtige Arbeit unterstützt,“ erklärt Hufmann. Das Geld gehe zu 100 Prozent an Projekte, die der Zoo Frankfurt langfristig fördert. Das Ziel: Lebensräume und Artenvielfalt bewahren. Es dient u.a. der Ausbildung und Ausstattung von Rangern sowie der Aufklärungsarbeit und Bildung vor Ort. Außerdem werden Auffangstationen und Auswilderungszentren betrieben.
Zu den Höhepunkten im Zoo zählt unweigerlich das Menschenaffenhaus, das Flachlandgorillas, Bonobos und Orang-Utans beherbergt, die der Kindergruppe besonders gut gefielen. Bei den Berggorillas im Bongoriwald angekommen, wurden die Kinder aufmerksam auf den rasanten Lebensraumverlust, der diese Art extrem gefährdet. Schuld daran ist unter anderem der Coltanabbau für Handys und Smartphones. Die Gruppe war sich einig, wie wichtig es ist, Altgeräte bei Sammelstellen wie die der GNA abzugeben, um ein Recycling zu ermöglichen.
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