Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt
- Wenn Sie dazu beitragen möchten, dass das Fundament in Ghalegaun noch weiter gefestigt wird oder andere Dörfer die gleiche Chance erhalten, dann spenden Sie mit Vermerk „Integrative Kinderzentren Nepal“ auf das Konto von Helping Hands e.
- Da hing noch die Frage im Raum, ob die Dorfschule nicht schließen wird wie so viele andere kleine Dorfschulen in Nepal – stundenlang hätten die Kinder dann laufen müssen.
- Auf dem Weg durchs Dorf begegnen ihr einige Personen mit Milchkannen, die die Milch ihrer durchs Projekt erhaltenen Kühe zur Sammelstelle bringen – die paar hundert Rupien, die sie dabei verdienen, mussten sie sich früher von Kreditinstituten mit hohem Zinssatz ausleihen.
Ermutigende Ergebnisse im integrativen Kinderzentrum in Ghalegaun, Nepal, des Gelnhäuser Vereins Helping Hands e.V.
Gelnhausen / Nepal (HeH/sw). „Wir haben eine Vision für die Zukunft: gut ausgebildete Kinder, eine starke Selbsthilfegruppe, finanzielle Unabhängigkeit … wir möchten unser Wissen mit den Nachbardörfern teilen und unsere Kinder lehren, andere zu fördern und diese Tradition des gegenseitigen Unterstützens weiterzuleben. Und wir schaffen jetzt das Fundament dafür!“ Zwei Jahre ist es her, dass die Leiter der Selbsthilfegruppe im Bergdorf Ghalegaun im Osten Nepals diese Vision vorstellten.
Seit Anfang 2021 fördert der Gelnhäuser Verein für Entwicklungszusammenarbeit Helping Hands e.V. dort ein integratives Kinderzentrum, das bessere Bildung für die Kinder und ein geregeltes Einkommen für die Familien ermöglicht. Im November war die Geschäftsführung des Vereins erneut vor Ort, um zu sehen, wie sich das Fundament entwickelte. Und sie war begeistert über das, was sie beobachten konnte:
Um sieben Uhr morgens kommen die Kinder ins Kinderzentrum gerannt, quetschen sich auf die Bänke, lachen, blicken erwartungsvoll auf die Lehrerin. Fast alle sind da – fast doppelt so viele wie vor zwei Jahren. Da hing noch die Frage im Raum, ob die Dorfschule nicht schließen wird wie so viele andere kleine Dorfschulen in Nepal – stundenlang hätten die Kinder dann laufen müssen. Viele hätten ihre Bildung wohl abgebrochen. Das Gegenteil ist passiert: Die Schülerzahl ist so angestiegen, dass die Regierung der Schule weitere Lehrer zur Verfügung gestellt hat. Die Förderung im Kinderzentrum hat hier den entscheidenden Unterschied gemacht.
Auf dem Weg durchs Dorf begegnen ihr einige Personen mit Milchkannen, die die Milch ihrer durchs Projekt erhaltenen Kühe zur Sammelstelle bringen – die paar hundert Rupien, die sie dabei verdienen, mussten sie sich früher von Kreditinstituten mit hohem Zinssatz ausleihen. Ob Viehzucht mit Kühen, Ziegen oder Schweinen, kleine Läden, Schreinereien oder ähnliches – alle Familien betonen, dass sie sich jetzt die meisten alltäglichen Dinge leisten und sogar für die weiterführende Bildung ihrer Kinder aufkommen können; früher war das für die ärmeren Familien unerschwinglich.
Die meisten Haushalte haben mittlerweile auch verstanden:
Wenn ich mein kleines Unternehmen oder meine Viehzucht weiterentwickeln möchte, dann muss ich vom täglichen Einkommen einen Betrag sparen und sinnvoll investieren. Vor Projektbeginn war Sparen in Ghalegaun ein Fremdwort!
„Besonders wichtig ist das Kinderzentrum“, betonen die Mütter. „Jetzt wollen die Kinder alle in die Schule gehen! Und ihre Noten sind besser, sie haben mehr Chancen – früher, da konnten nur die reichen Familien ihren Kindern eine ordentliche Bildung ermöglichen. Aber jetzt ist es egal, ob man arm oder reich ist – alle Kinder haben die gleiche Chance!“
Ohne Zweifel: Das Fundament festigt sich, die Vision nimmt Form an. Kann auch die finanzielle Unabhängigkeit erreicht werden? Dafür sind noch ein paar weitere Schritte nötig; unter anderem sollte ein kleines gemeinschaftliches Unternehmen aufgebaut werden, aus dessen Einkommen die Selbsthilfegruppe das Kinderzentrum vollumfänglich weiterführen kann. Aber die wichtigsten Grundlagen sind gelegt, um die begonnenen positiven Veränderungen aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln … ein starkes Fundament für die Zukunft.
Wie kann ich spenden?
Wenn Sie dazu beitragen möchten, dass das Fundament in Ghalegaun noch weiter gefestigt wird oder andere Dörfer die gleiche Chance erhalten, dann spenden Sie mit Vermerk „Integrative Kinderzentren Nepal“ auf das Konto von Helping Hands e.V. (IBAN DE56 5075 0094 0000 022394) bei der Kreissparkasse Gelnhausen oder online: https://helpinghandsev.org/spenden/. Weitere Informationen bekommen Sie online (https://helpinghandsev.org) oder per Telefon (06051 832892).




