„Es ist eine riesige Verantwortung“

„Es ist eine riesige Verantwortung“

Schnell zusammen gefasst – und Dank KI nicht ganz perfekt

  • Ein Schulhof voller Kinder die lachen und lärmen, Körbe werfen, Tore schießen oder ihr Pausenbrot genießen, in der Ecke tuscheln oder schnell die letzte Hausaufgabe erledigen – so sollte der Alltag in der NES-Schule in Beirut aussehen.
  • Wenn Sie mit dazu beitragen wollen, dass Kinder im Libanon auch in dieser Kriegssituation weiterhin Bildung erhalten und einen Zufluchtsort haben, dann spenden Sie bitte mit Vermerk „Libanon“ auf das Konto von Helping Hands e.
  • „Wir wollen so viele geflüchtete Kinder wie möglich im Nachmittagsprogramm aufnehmen, Kinder aus den Flüchtlingsunterkünften oder die bei Verwandten untergekommen sind, und sie hier unterrichten – sonst sitzen sie alle nur rum und haben nichts zu tun und verpassen ihre Bildung.

Team der NES-Schule in Beirut reflektiert über erste Schulwoche während des Kriege – Spenden m. Vermerk „Libanon“ auf das Helping Hands-Konto.

Gelnhausen / Beirut (NES/sw). Ein Schulhof voller Kinder die lachen und lärmen, Körbe werfen, Tore schießen oder ihr Pausenbrot genießen, in der Ecke tuscheln oder schnell die letzte Hausaufgabe erledigen – so sollte der Alltag in der NES-Schule in Beirut aussehen. Und das ist nun auch wieder Realität! Trotz der extrem angespannten Lage im Libanon hat sich der Partner von „Helping Hands e.V.“ – der Gelnhäuser Verein für Entwicklungszusammenarbeit – entschlossen, den Unterricht wieder aufzunehmen. Vorerst für die Klassen vier bis neun. Im Laufe der Woche kommen Kindergarten und der Rest der Grundschule dazu, und nächste Woche kann hoffentlich das STEP-Nachmittagsprogramm beginnen.

Seit zehn Jahren werden in diesem Programm Kinder unterrichtet, deren Familien vor einem anderen Krieg flüchten mussten. „Aber ein paar der syrischen Familien sind jetzt in die Heimat zurückgekehrt“, berichtet Schulleiterin Marlene. „Wir wollen so viele geflüchtete Kinder wie möglich im Nachmittagsprogramm aufnehmen, Kinder aus den Flüchtlingsunterkünften oder die bei Verwandten untergekommen sind, und sie hier unterrichten – sonst sitzen sie alle nur rum und haben nichts zu tun und verpassen ihre Bildung.“

Das alles ist eine große Herausforderung – aber die NES ist auf Herausforderungen gut vorbereitet. „Unsere Psychotherapeutin lehrt die Kinder, wie sie mit ihrer Angst zurechtkommen und wie sie reagieren sollen, wenn sie die Bomben hören. Alle unsere Lehrer haben gestern an einer speziellen Schulung vom Roten Kreuz teilgenommen. Wir machen auch Evakuierungsübungen mit den Kindern, sodass alle im Notfall genau wissen, was zu tun ist. Und wir prüfen für jedes Kind individuell, was wir tun können, um ihnen am besten zu helfen.“

Natürlich ist die Angst allgegenwärtig; jede Nacht wird vom Bombenlärm zerrissen, oft bis 4 oder 5 Uhr morgens. Aber das hält die Familien der NES nicht davon ab, ihren Nachbarn zu helfen. Eltern und Kinder sammeln Kleider, Schuhe und Matratzen für geflüchtete Familien, helfen dabei, Essenspakete und warme Mahlzeiten auf den Straßen zu verteilen und Hygienematerial weiterzugeben.

Wenn in der NES-Schule die Pause vorüber ist, herrscht wieder Stille auf dem Schulhof. Eine trügerische Stille? Nein – denn die Klassenzimmer sind voller Leben. Voller Kinder, die leben und lernen wollen, und für die jeder neue Schultag ein Geschenk ist.

Wenn Sie mit dazu beitragen wollen, dass Kinder im Libanon auch in dieser Kriegssituation weiterhin Bildung erhalten und einen Zufluchtsort haben, dann spenden Sie bitte mit Vermerk „Libanon“ auf das Konto von Helping Hands e.V. (IBAN DE56 5075 0094 0000 022394) bei der Kreissparkasse Gelnhausen oder online: https://helpinghandsev.org/spenden/. Weitere Informationen online (https://helpinghandsev.org) oder per Telefon (06051 832892).

Zum Bild: Das Team der NES-Schule in Beirut reflektiert über erste Schulwoche während des Krieges. Libanon Krise_Kinder im Unterricht_Copyright Helping Hands eV