Vom Balaton nach Wächtersbach

Vom Balaton nach Wächtersbach

Ingo Bender eröffnet Ausstellung im „Café Kinzz“ in Wächtersbach – Gemälde zeigen Motive aus Bad Orb und aus dem Balaton in Ungarn.

Wächtersbach (AFVW/fs). Wechselnde Kunstaustellungen gehören zum Konzept des „Café Kinzz“ in der Wächtersbacher Altstadt. Zu einer Finissage, die zugleich eine Vernissage war, lud Café-Inhaber Michael Graf am Donnerstag, 5. Juli, ein: Sylvia Czeskleba-Stürzenberger hängte ihre farbenfrohen Acrylgemälde ab und machte Platz für Ingo Benders Linolschnitte mit Ansichten aus der Wächtersbacher Altstadt. Ingo Bender ist einer der drei Vorsitzenden des Altstadtfördervereins Wächtersbach und Mit-Organisator der Kunstroute dieses Vereins in der Wächtersbacher Altstadt, die am Sonntag, 18. August, mit einer Modenschau und Musik eröffnet wird. Diese Ausstellung wird Bestandteil der Kunstroute sein.

Ausstellungen gehören zum Konzept des Cafés“, sagte Michael Graf. Mit seiner Gaststätte, zu der auch eine Terrasse am Schlossweiher gehört, wolle er zur Belebung der Altstadt beitragen. Er wünsche sich, dass der Markplatz der Gastronomie und den ansässigen Geschäften gehört und weniger als Parkplatz diene.

Sylvia Szeskleba-Stürzenberger wurde in Frankfurt geboren und arbeitete dort als Journalistin und Karikaturistin für Tageszeitungen. 1995, so erläuterte sie, gründete sie in Hanau einen Verlag für Kunstpostkarten. Das Malen lernte sie unter anderem im Städel-Kunstinstitut, wobei sie sich auf gegenständliche Aquarelle und Acrylgemälde spezialisiert hat, denen eigene Fotografien zugrunde liegen. Inzwischen lebt sie in Maintal und leitet Malkurse. Beruflich war sie viel in Bad Orb und hat so auch Wächtersbach kennen gelernt. Während einer Kur in Bad Soden-Salmünster stieß sie auf das „Café Kinzz“ mit seiner Möglichkeit, dort Gemälde auszustellen. Die Gemälde, die sie dort aufhängte, zeigen beispielweise Motive aus Bad Orb oder aus dem Balaton in Ungarn, wo sie oft Urlaub machte.

Ingo Bender schilderte, dass er aus Wölfersheim in der Wetterau stamme und in Wächtersbach ein neues Zuhause fand. Er habe Maler und Lackierer gelernt und später verschiedene Kunstrichtungen ausprobiert, von der Speckstein-Bearbeitung bis zur Malerei. Die handkolorierten Linolschnitte, die er nun im „Café Kinzz“ zeigt, seien bei einer früheren Kunstroute entstanden, die das Thema „Wächtersbach“ gehabt habe.

Zum Bild, von links: Ingo Bender, Michael Graf und Sylvia Czeskleba-Stürzenberger. Foto: Altstadtförderverein/Frank Schäfer

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